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Rosa Gitta Martl liest aus ihren Werken „Uns hat es nicht geben sollen“ (2004) und „Bleib stark!“ (2019):

Die in der KZ-Haft erlittenen gesundheitlichen und seelischen Leiden der Eltern blieben nicht folgenlos. In dem äußerst erfolgreichen Buch „Uns hat es nicht geben sollen“ erzählen drei Generationen Sinti-Frauen, Preisträgerin Gitta Martl, Mutter Rosa Winter, und die Tochter Nicole Schevik. Ihre Texte in dem zweiten Buch „Bleib stark!” (2019) kreisen erneut um die eigene Familie und beziehen sie die Welt ein, die gesellschaftlichen Verhältnisse in Vergangenheit und Gegenwart. Martl lässt ihre ermordeten Großeltern wieder lebendig werden, auch wenn ihr Bild blass bleiben muss, ihre Eltern, die einander als Überlebende der Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen in den Wirren des Kriegsendes auf der Flucht in einem Wald begegneten. In einer detailreichen Erzählung schildert Rosa Gitta Martl unprätentiös ihr eigenes Leben, Freud und Leid, das Festhaltenwollen an Kultur und Sprache der Vorfahren, die anhaltende Diskriminierung durch den Staat nach der Barbarei des Nazi-Regimes

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