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Die Veranstaltung wird live mit deutscher Simultanübersetzung via Facebook (https://www.facebook.com/nodoAlemaniaCEV) übertragen; beim Interesse an einer direkten Teilnahme am Zoom-Meeting (Dolmetschen-Funktion verfügbar) bitte an kolumbien.asyl@gmail.com schreiben.

 

Mit der Teilnahme von:
Stella Castañeda, kolumbianische Sozialaktivistin und Asylbewerberin
Mariela Witt, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Migrationsrecht
Dr. iur. Fernando Ortega, LL.M. (Mainz), ehrenamtlicher Berater bei der Initiative “Recht auf Asyl”
Moderation: Natalia Avella, Initiative “Recht auf Asyl”
 
Durch die Anwesenheit eines “Sonderdelegierten” für den Friedensprozess unterstützte Deutschland maßgeblich die Suche nach Versöhnung in Kolumbien. Dieses Ziel scheint jedoch eine bloße Utopie zu bleiben, während die sozialen Spannungen in den städtischen Zentren zunehmen und bewaffnete Gruppen in verschiedenen Regionen des Landes gewaltsam um die Kontrolle von Gebieten streiten, in denen der kolumbianische Staat historisch gesehen und bisher keine Kontrolle ausüben kann. Trotz der erzielten Fortschritte sind viele Kolumbianer weiterhin von Gewalt täglich betroffen.
 

In dieser Diskussion geht es um die Auswirkungen dieser komplexen Gewaltproblematik auf bestimmte Teile der Bevölkerung und deren Zusammenhang mit dem Anstieg der Asylanträge kolumbianischer Staatsbürgerinnen und -bürger in der Bundesrepublik Deutschland. Dazu werden wir u.a. das Asylgesetz bzw. das deutsche Asylregime analysieren. Auch die Entscheidungen der Verwaltungsbehörden sowie die Rechtsprechung der deutschen Gerichte in Fällen, die die Schutzpflicht des deutschen Staates gegenüber Asylbewerberinnen und -bewerbern aus Kolumbien betreffen, werden dabei mitberücksichtigt. Hier spricht man von mindestens 97% der Fälle, die abgelehnt werden.

 

Veranstalter: Nodo Alemania en apoyo a la Comisión Especial de la Verdad (AG Deutschland zur Unterstützung der Wahrheitskommission in Kolumbien), die Kollektive Red Colombia Rhein-Main und Unidos por la Paz Alemania sowie die Initiative “Recht auf Asyl”, mit Unterstützung des Instituto CAPAZ (Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts).

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