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Moria muss sofort evakuiert werden.
Vor über einer Woche ist das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos komplett abgebrannt. In dem völlig überfüllten Lager lebten 13.000 Menschen unter katastrophalen Bedingungen.
Die Situation hat sich für die Menschen damit nochmals erheblich verschärft. Sie leben nun mittellos auf der Straße, ohne ausreichende Versorgung mit Trinkwasser, Nahrung und Medizin.
Seit Jahren verweigert sich Europa menschenwürdige Bedingungen für alle ankommende Flüchtlinge zu schaffen. Internationale Verpflichtungen und Mindeststandards werden ignoriert. Die Camps in Griechenland, ebenso wie die Verweigerung der Seenotrettung auf dem Mittelmeer, sind der Ausdruck europäischer Flüchtlingspolitik, die auf Abschreckung durch Repression setzt. Europa nimmt wissentlich das Leid und den Tod vieler Menschen in Kauf.
Eine sofortige Evakuierung der Menschen und die Auflösung der Lager auf den griechischen Inseln wäre möglich und wird von Teilen der europäischen Bevölkerung gefordert. Viele europäische Städte und Gemeinden haben bereits ihre Aufnahmebereitschaft erklärt und mehrmals bekräftigt.
Wir haben die Kapazität und die Bereitschaft die Menschen aufzunehmen zu wollen. Lediglich der politische Wille Europas und der Nationalstaaten fehlt.
Europa muss jetzt zum Handeln bewegt werden. Daher gehen in den kommenden Tagen in ganz Europa Menschen auf die Straße und fordern die sofortige Evakuierung aller Lager.
Zeigen auch wir, dass wir den Platz, die Bereitschaft und den Willen haben den verzweifelten Menschen zu helfen und ihnen in Europa ein neues Zuhause zu bieten.
Deshalb schließt sich Düsseldorf mit einem breiten Bündnis den Forderungen der Bewegung europemustact.org an und fordert:
Europa muss jetzt handeln. Alle Lager müssen jetzt evakuiert werden.

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