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Vor knapp drei Wochen brannte das Geflüchtetenlager „Moria“ auf der griechischen Insel Lesbos. Nach dem Brand wurde den dortigen Menschen das Letzte an persönlichem Besitz genommen. Mehr als 12.000 Menschen wurden obdachlos, darunter 4000 Kinder.Tausende Menschen verbrachten die folgenden Nächte auf der Straße ohne ausreichende Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln. Bei Protesten gegen diese Zustände setzte die griechische Polizei Tränengas ein. NGOs, die den Menschen helfen wollen, werden von der Polizei davon abgehalten. Das neue temporäre Zeltlager Kara Tepe soll alle 12.000 Obdachlosen aufnehmen, die Bedingungen werden kaum besser sein, auch im neuen Camp sind bereits 2 Brände ausgebrochen.
Es geht um Schutzsuchende.
Es geht um Menschen.
Menschen wie Dich, Deine Freunde, deine Kinder.
Es ist verständlich, dass dich die tägliche Flut an Nachrichten überfordert Es ist klar, dass Du allein keine komplexe globale Krise lösen kannst.
Es ist logisch, dass Moria ein Symptom ist, nicht die Ursache.
Es ist klar, dass diese Notlage eine logische Folge der systematisch rassistischen Politik Europas von der Kolonialzeit bis Heute ist.
Es ist logisch, dass es deswegen eine radikale Wende in der Geflüchtetenpolitik braucht:
weg von der Abschottungspolitik, hin zur tatsächlichen Umsetzung von Menschenrechten für Alle, mit welchen sich Europa so gerne schmückt.

Dafür müssen wir laut werden.
Diese Menschen brauchen JETZT Hilfe. Sonst werden wieder vergessen werden.
Das Leid bleibt und es wird nicht weniger, wenn wir nicht handeln
Wir zählen auf dich
am 03.10.2020 um 14:00

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