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Die Arbeit mit Geflüchteten Menschen ist ohne die Expertise und Erfahrungen von Fachkräften, die in Deutschland selbst Rassismus und/oder Antisemitismuserfahrungen machen, unvorstellbar. Oft werden Schwarze Menschen, People of Color, Juden_Jüdinnen oder Migrant*innen in der Hauptamtlichkeit nicht als Fachkraft, sondern als Angehörige oder Freund*in von Klient*innen wahrgenommen. In diesem Seminar wird die Stärkung unserer Professionalität mit dem gewissen PLUS im Mittelpunkt stehen:

  • Wie gehen wir mit dem Spannungsfeld um, einerseits durch eigene Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrungen mit den Adressat*innen verbunden zu sein und gleichzeitig an strukturelle Grenzen zu gelangen?
  • Wie gelingt es uns, eine Balance zwischen eigenen Reproduktionen von Rassismus und Ausgrenzung und den Projektionen durch Adressat*innen auf die Spur zu kommen?

Die Veranstaltung bietet in erster Linie Raum für Selbstempowerment, Austausch und Vernetzung (prozessorientiert und mit Hilfe interaktiver Übungen und Methoden der kollegialen Beratung). Der Workshop richtet sich explizit an Personen, die (eigene) Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrungen machen.

Referentinnen:

Verena Meyer arbeitet bundesweit als Trainerin und Beraterin für Empowerment und rassismuskritische intersektionale Bildung. Darüber hinaus ist sie Traumapädagogin und verfügt über langjährige Erfahrungen in der Sozialen Arbeit.

Tanja Chawla arbeitet als machtkritische und systemische Supervisorin. Als Sozialökonomin bildet sie seit vielen Jahren an der HAW Hamburg Sozialarbeiter*innen aus.

 

Link zur Registrierung und Anmeldung: https://www.vnb-ev.de/index.php?module=014000&dat=15315

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