RASSISMUS UND KOLONIALE KONTINUITÄTEN IN ZEITEN VON COVID-19

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Im Webinar blicken wir mit einem globalen, intersektionalen und machtkritischen Blick auf die Covid-19-Pandemie und den Umgang damit. Grundlage dafür bilden die Stimmen von zwei Aktivist*innen im Globalen Süden, mit denen wir im Vorhinein Interviews geführt haben. Darin stellen die Aktivist*innen die Situation in ihren Ländern dar und zeigen auf, wie für sie Solidarität aus dem Norden aussehen kann. Gemeinsam hören wir Ausschnitte aus den Interviews, tauschen uns dazu aus und diskutieren Transfermöglichkeiten in unsere Praxis.

Französische Ärzte haben im Sommer vorgeschlagen, Corona Impfstoffe in Afrika zu testen. Ausgehend von dieser Aussage blicken wir auf koloniale Kontinuitäten in der pharmakologischen Forschung in afrikanischen Ländern. Im Interview mit dem Anwalt und Menschenrechtsaktivisten zeigt Karsten Noko aus Simbabwe die kolonialen Kontinuitäten auf und gibt Impulse für eine antikoloniale Antwort darauf. Auch die Situation in Brasilien ist durch koloniale Kontinuitäten durchzogen, besonders Indigene und Schwarze Menschen sind von Covid-19 und der aktuellen Politik betroffen. Um einen intersektionalen Blick zu bekommen, hören wir die indigene Aktivistin Watatakalu Yawalapiti aus Brasilien, die für die Frauenorganisation Xingu tätig ist.

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