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Vom 15. März bis 6. April 2021 finden in Dresden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. Mit zahlreichen Veranstaltungen will die Stadt Rassismus thematisieren und zum „solidarisch Handeln“ auffordern. Dieses Vorhaben scheint jedoch wenig glaubwürdig, nachdem der Stadtrat im November die Erklärung, Dresden zum sicheren Hafen zu machen, ablehnte. ⠀

Bereits im September hatte der Landtag es abgelehnt, 150 geflüchtete Menschen aus Moria in Sachsen aufzunehmen. Begründet wurde die Verweigerung mit der scheinbar fehlenden Zuständigkeit. Migrations- und Verteilungspolitik seien EU-Sache. Doch auch auf europäischer Ebene wird sich seit Jahren davor gedrückt, Verantwortung zur übernehmen. ⠀

Wir widersprechen diesem Versteckspiel mit den Menschenrechten! Sei es auf kommunaler, nationaler oder europäischer Ebene. Wir fordern die Einhaltung des Rechts auf die Möglichkeit, einen Asylantrag zu stellen. Wir bekunden Solidarität mit den in Not geratenen Menschen und senden unmissverständliche Botschaften nach Brüssel und Berlin: Beendet das Elend an den Außengrenzen der EU! Hört auf, das Versorgen von Geflüchteten zu kriminalisieren! Mit unserer Aktion demonstrieren wir für die Unterstützung aller humanitären Hilfsorganisationen beim Lindern der Not an den Außengrenzen und mitten in Europa. Die Dresdner Stadtregierung fordern wir auf: Öffnet die Stadt für geflüchtete Menschen – Macht Dresden endlich zum Sicheren Hafen!⠀

Mit einem Teppich aus Transparenten und Plakaten wollen wir am Samstag, dem 03.04. ab 12:00 Uhr auf dem Neumarkt unseren Forderungen Ausdruck verleihen. Bringt eure Transparente und Plakate zu diesem Thema mit. Legt sie dazu, damit wir gemeinsam dem Platz füllen können. Mit einem Foto aus der Vogelperspektive werden wir unseren Protest dokumentieren und ihm in Sozialen Medien die Öffentlichkeit verschaffen, die ihm zusteht.⠀

Eine Aktion von Seebruecke Dresden, URA Dresden und dem Sächslsichen Flüchtlingsrat.⠀

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