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Die „Jahrestagung Illegalität“ wird veranstaltet vom Katholischen Forum Leben in der Illegalität, dem Rat für Migration und der Katholischen Akademie in Berlin. Bedingt durch die Pandemie musste die XVI. Jahrestagung im März 2020 kurzfristig abgesagt werden. Das Programm der letztjährigen Tagung wird nun in modifizierter Form wieder aufgenommen.

Die Tagung widmet sich im Schwerpunkt der Frage, wie Menschen in aufenthaltsrechtlicher Illegalität „wahrgenommen“ werden im Sinne der Sichtbarkeit, Repräsentation und Teilhabe: Wie wird die Zahl / Größe der betroffenen Personengruppe abgeschätzt? Wie erscheint das Phänomen in den Medien und in der Öffentlichkeit? Was kann die migrationswissenschaftliche Forschung über Situationen und Lebenslagen sagen? Wie nehmen zivilgesellschaftliche und kirchliche Organisationen sowie migrantische Selbstvertretungen die menschenrechtlichen und sozialen Belange wahr? Im Rahmen der Tagung findet außerdem eine politische Diskussion zum Zugang zu Gesundheits- und Sozialdienstleistungen statt. Arbeitsforen geben Raum zum vertieften Austausch, z. B. zu lokalen Sozialleistungsmodellen. In eigenen Einheiten wird die Tagung auch Raum bieten, die Erfahrungen des letzten Jahres aufzugreifen und mögliche neue Formate und Themen zukünftiger Tagungen zu diskutieren.

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