4 Kinder vor Lesbos bei Mantamados ertrunken

August 29, 2023

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Lesbos – Es ist eine unvorstellbare Tragödie die sich vor den Grenzen Europas leider mit einer schrecklichen Regelmäßigkeit wiederholt.

Nun ist es wieder passiert: Vor der griechischen Insel Lesbos nähe Mantamados sind vier Kinder ertrunken. Zwei Mädchen (acht und vierzehn Jahre alt), ein Junge (acht Jahre alt) und ein Säugling der gerade erst elf Monate alt war. Dies teilte der Minister für Schiffahrt Miltiadis Varvitsiotis mit.

Markierung der Stelle des Bootsunglücks vor Lesbos, Quelle: Aegean Boat Report

Markierung der Stelle des Bootsunglücks vor Lesbos, Quelle: Aegean Boat Report

Laut der Küstenwache passierte das Bootsunglück in den Morgenstunden vor Lesbos. Die restlichen achtzehn Überlebenden wurden auf die Insel gebracht, dort medizinisch untersucht und dann ins Geflüchtetenlager in Mavrovouni transferiert.

In den letzten Monaten sind wieder immer mehr Menschen auf Lesbos angekommen. Aktuell befinden sich 3.469 Asylsuchende auf der Insel. Immer wieder versuchen Geflüchtete Menschen die Inseln der Nördlichen Ägäis aus der Türkei zu erreichen und sind dort lebensgefährlichen Umständen ausgesetzt. Dieses Jahr sind laut Zahlen des UNHCR 11.954 Menschen nach Griechenland über den Seeweg eingereist.

Wir gedenken den Opfern.

Abschottung macht Flucht tödlicher, nicht weniger.

Quellen

Aegean Boat Report

UNHCR Statistiken zur See und Landmigration in Griechenland

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