Geförderte Projekte
#LeaveNoOneBehind bietet lokalen und solidarischen Projekten eine Plattform – schnelle Unterstützung garantiert. Dank eurer Spenden konnten wir seit 2020 über 100 Partnerorganisationen in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Die Projekte werden oft selbst von geflüchteten Menschen aktiv betrieben oder die Organisationen stehen den Schutzsuchenden aktiv solidarisch zur Seite.
Auf dieser Seite findest du alle, der bislang geförderten Initiativen und Organisationen.
Alle Projekte
Women in Solidarity House
Das Women in Solidarity House ist ein Raum für Frauen, die in den Geflüchtetencamps Moria 2 und Kara Tepe leben. Das Women in Solidarity House bietet den Frauen hier ein sicheres Umfeld und schafft eine gemeinsame Community.
Arrival Aid
Arrival Aid baut gerade Kapazitäten auf, um Menschen nach der Ankunft aus der Ukraine unterstützen zu können, damit sie schnell Zugang zu Arbeit, Bildung und zur Gesellschaft finden.
The Shower Box
Wir betreiben auf Lesbos ein Community Center, in dem sich 40 Warmwasserduschen befinden, bestehend aus vier Containern mit jeweils zehn Duschen. Zusätzlich gibt es einen Container mit Toiletten. Neben dringend benötigten Dusch- und Waschmöglichkeiten im Allgemeinen dient das Projekt auch der Behandlung von Krätzmilben, die sich aktuell im Camp auf Lesbos ausbreiten. Auch ist es ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Privatsphäre der Menschen im Camp.
Ukraine-Hilfe Berlin
Eine Gruppe Ukrainer*innen und Freund*innen der Ukraine in Berlin überlegten sich schon 2014, Jahre vor der Eskalation zu einem großflächigen Angriffskrieg, wie sie die Ukraine unterstützen können und ist seitdem solidarisch aktiv. Die Ukraine Hilfe Berlin leistet medizinische und humanitäre Hilfe für Menschen in Not, Kriegsopfer und deren Angehörige. Durch gute lokale Kontakte mit medizinischen und pflegerischen Einrichtungen können sie Sachspenden prüfen und an vertraute Kliniken und Feldkrankenhäuser weiterleiten.
Northern Lights Aid
Northern Lights Aid (NLA) ist eine kleine NGO, die die Bewohnerinnen des Flüchtlingslagers Perigiali in Kavala, Griechenland, unterstützt. Mit der Verteilung von Nahrungsmitteln, Kleidung, Hygieneartikeln und anderem Material versucht NLA, die grundlegenden Lebensbedürfnisse der Betroffenen zu sichern. Nur wenige Gehminuten vom Lager entfernt gelegen, bietet Northern Lights Aid eine sichere Umgebung zum Lernen, Gestalten und Knüpfen von Kontakten durch Englischunterricht, einen skill-sharing Workshop, einen Gemeinschaftsgarten und ein professionelles, kostenloses Bekleidungsgeschäft. Die NLA arbeitet eng mit den Einheimischen und den Lagerbewohner*innen zusammen, um die soziale Eingliederung und Solidarität innerhalb der Gemeinschaft zu fördern. Das kürzlich erweiterte Nothilfeprogramm unterstützt besonders gefährdete Familien mit Hilfe von Nahrungsmitteln, Medikamenten und Transport, um einen reibungslosen Ablauf des Asylverfahrens zu gewährleisten.
Azadi Project
The Azadi Project, ist ein Programm, welches basierend auf Therapie- und Coaching-Techniken und -Strategien mithilfe von wöchentlichen Gruppensitzungen mit geschultem Personal Selbsthilfe anbietet. In diesem Rahmen steht es den Frauen frei, sich über Geschichten, Ängste, Befürchtungen oder Konflikte mit anderen Teilnehmer*innen auszutauschen oder einfach nur den anderen Teilnehmer*innen zuzuhören. Diese Sitzungen zielen nicht nur darauf ab, den emotionalen und psychosozialen Stress unter dem viele geflüchtete Frauen leiden zu lindern, sondern auch auf die Entwicklung und Förderung von Selbstbewusstsein unter den Frauen aktiv zu stärken.
Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant*innen
Die Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant*innen (KuB) ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin. Die KuB unterstützt Geflüchtete und Migrant*innen aus aller Welt und berät bei Fragen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht. Auch bei psychischen und sozialen Problemen wird Unterstützung geleistet. Mit der Förderung werden Deutschkurse und Freizeitangebote für prekarisierte Migrant*innen realisiert.
ROSA Rolling Safespace
Schätzungsweise jede 5. Frau erlebt sexuelle Gewalt auf der Flucht, wobei von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen wird. Die Menschen hinter dem Projekt Rolling Safespace wollen das ändern und haben einen Truck zu einem Safespace umgebaut, mit dem sie in Griechenland von Camp zu Camp fahren, um Frauen dort einen sicheren Ort zu bieten. Im und um den Truck gibt es eine medizinische Beratung, Workshopangebote (von Selbstverteidigung bis Stricken), Diskussionsrunden zu körperbezogenen Themen und eine Kinderbetreuung. Die Frauen sind in Sicherheit und können dem Camp für kurze Zeit entfliehen. Das Team arbeitet nach einem intersektionalen und postkolonialen Ansatz und bindet die Frauen vor Ort im Entwicklungsprozess mit ein. Die geflüchteten Frauen finden dort einen betreuten Gesprächsraum, medizinische Basisversorgung, sowie diverse Sport- und Bewegungsangebote. Die Spenden gewährleisten die tägliche Instandhaltung des Safe Spaces und die Finanzierung der Crew.
Wave of Hope for the Future
Wave of Hope for the Future ist ein Netzwerk selbstorganisierter Schulen – von Geflüchteten für Geflüchtete. Die Initiative wurde von Geflüchteten im Camp Moria auf Lesbos gestartet und weitete sich schnell auf andere Camps in Griechenland aus. Anfang 2019 begann Zekria Farzad auf dem “Olivenhain” um das Camp Moria, Unterricht für Kinder anzubieten. Sein einziges Hilfsmittel: ein Whiteboard auf einer Bank. Der Initiative schlossen sich schnell andere Geflüchtete an. Gemeinsam begannen sie, ein Netzwerk von Schulen aufzubauen, das heute Unterricht in Kunst, Englisch, Griechisch, Sport und anderen Fächern für mehr als 4,000 Schüler*innen anbietet und sogar den Wiederaufbau einer Schule in Afghanistan unterstützt. Die Wave of Hope Schule ist ein beeindruckendes Beispiel für die Selbstorganisation von Geflüchteten in den verschiedenen Camps und für die Bereicherung einer vielfältigen Gesellschaft.
Rapid Aid Liaison Group
Die Rapid Aid Liaison Group wurde als direkte Antwort auf den russischen Angriffskrieg ins Leben gerufen und bietet Lösungen für medizinische Probleme an. So wird z.B. Koordination und Logistik bereitgestellt, freiwillige medizinische Fachkräfte vermittelt oder digitale Beratungsangebote geschaffen. Mit der Spende wurde ukrainischen Chirurg*innen ein Aufenthalt und Training in Heidelberg ermöglicht, um neue mikrochirurgische Eingriffe zu erlernen.
Vitsche
Vitsche ist eine Vereinigung junger Ukrainer*innen in Deutschland. Vitsche organisiert Proteste, Kultur- und Bildungsveranstaltungen, hilft Geflüchteten und organisiert humanitäre Hilfe für die Ukraine. Mithilfe der Förderung konnte zum Beispiel ein gemeinsamer Friedensmarsch mit der syrischen Community realisiert werden.
Just Action – Samos
Auf der griechischen Insel Samos sind Schutzsuchende vollkommen isoliert von den Dörfern und Städten der Insel: Hochsicherheitszäune, Überwachungskameras und Sicherheitskräfte machen den Ort zu einem Gefängnis. Seit April 2020 unterstützt der kostenlose Lebensmittelmarkt der Aktivist*innen von Just Action auf der griechischen Insel Samos die einheimische, sowie die Geflüchtetencommunity mit Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln. Neben den Ausgaben für Lebensmittelpakete und Hygieneartikel, tragen die Helfer*innen von Just Action Samos noch die Kosten für die Bustickets, die die Geflüchteten benötigen, um vom Camp aus zur Lebensmittelausgabe zu kommen. Das Ziel ist es, die Ernährungssicherheit für alle Bedürftigen auf der Insel zu gewährleisten und gleichzeitig widerstandsfähigere Strukturen aufzubauen, um den künftigen Zugang zu Lebensmitteln für alle Menschen auf Samos sicherzustellen.
We for Kids
We For Kids engagiert sich für die Entwicklung von Kindern, die im Alter von drei bis neun Jahren im Samos HotSpot Camp leben. Sie bieten ihnen selbstgekochte, warme und gesunde Mahlzeiten, um ihre Gesundheit zu stärken. We for Kids wurde von Barbara, selbst noch vor vier Jahren als geflohene Person auf Samos angekommen und Evangelos, einem lokalen Geschätsmann, gemeinsam gegründet. Gemeinsam arbeien sie nun mit geflüchteten Kindern und Erwachsenen und auch der lokalen Bevölkerung auf Samos zusammen.
Exhibition Remember Moria
Unser #LNOB Lagerhaus auf Lesbos wurde für die Ausstellung #RememberMoria in ein Eventcenter verwandelt. Die Ausstellung sollte an die Nacht erinnern, in der das Camp Moria vollständig niedergebrannt ist und mehr als 14.000 Menschen ihr letztes Hab und Gut verloren haben und auf die Straße getrieben wurden und wo sie mehr als 14 Tage ohne sanitäre Anlagen und medizinischer Versorgung ausharren mussten. Wir wollten an einen Ort erinnern, der "die Schande Europas” genannt wurde.
HÁWAR.help
HÁWAR.help agiert im Irak und in Afghanistan. Der Irak findet immer weniger Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, während sich die Zustände weiter verschlimmern. HÁWAR.help ist seit Jahren im Irak aktiv und legt einen großen Schwerpunkt der Arbeit auf Bildungsprojekte für Frauen und Mädchen. Durch die Spende werden die Projekte BACK TO LIFE & BACK TO SCHOOL unterstützt und dabei die Lehrer*innengehälter von bis zu 30 Lehrer*innen übernommen und die Lernbedingungen und Unterrichtsqualität für ca. 2.195 Schüler*innen verbessert. Des Weiteren sollen 12 Klassenzimmern gebaut, sowie ein Labor und eine Bibliothek eingerichtet werden. In Afghanistan ist seit der Übernahme der Taliban der Betrieb von Häusern, in denen schutzsuchende Frauen übernachten können, verboten.
Wefugees
Wefugees beantwortet mit einer Online-Community Fragen von Geflüchteten und organisiert nun kurzfristig, dass das Portal auch Geflüchtete aus der Ukraine gut unterstützen kann.
ReFOCUS Media Labs
ReFOCUS Media Labs hat als Ziel, ein globales Netzwerk von Medienlaboren zu schaffen und so eine globale Berichterstattung zu ermöglichen. Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit sind eine Tortur für Menschen, die in Camps und auf der Flucht festsitzen. Gleichzeitig werden sie immer mehr abgeschottet: Journalist*innen und Fotograf*innen ist es zum Beispiel nicht mehr erlaubt, Bilder aus dem neu errichteten Camp auf Lesbos zu machen, ebenso wurde die polnisch-belarussische Grenze komplett abgeschottet. Durch Medientrainings bietet ReFOCUS Media Lab Menschen auf der Flucht die Möglichkeit, ihre Bilder selbst zu produzieren – und damit nicht nur die Zensur durch die Zugangsbeschränkungen für Journalist*innen zu umgehen, sondern auch selbstbestimmt zu kommunizieren. Als Reaktion auf den großflächigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben die Aktivist*innen in Kraków ein weiteres Lab aufgebaut und geben Medientrainings für ukrainische Geflüchtete.
Attika Human Support
Attika betreibt eines der größten Lager für Sachspenden auf der Insel Lesbos und spielt damit eine wichtige Rolle bei der Verteilung der Hilfsgüter auf Lesbos, Samos, Chios, Kos und dem griechischen Festland. Viele Geflüchtete besitzen meist nur wenige persönliche Gegenstände, wenn sie auf der Insel ankommen und brauchen warme, trockene Kleidung und Schuhe. Das Attika-Team sortiert, liefert oder organisiert die Abholung für die unterstützenden NGOs, die die Sachspenden im Rahmen ihrer eigenen Hilfsprogramme verteilen. In Verbindung mit dieser Massenverteilung packt Attika auch täglich spezifisch angeforderte Artikel und liefert sie direkt an die Bewohner*innen der Lager.
Legal Centre Lesvos
Die völkerrechtswidrige Praxis sogenannter „Pushbacks“, bei der Schutzsuchende entweder auf See oder Land aufgegriffen und gewaltsam zurückgeführt werden, erreichte im Jahr 2021 eine völlig neue Qualität. Geflüchtete, die bereits den Boden von Lesbos erreicht hatten, wurden von maskierten Männern aufgegriffen, oft misshandelt, entführt und auf offenem Meer auf manövrierunfähigen „Rettungsinseln“ ausgesetzt. Fast nie haben die Geflüchteten, die dieser Gewalt ausgesetzt sind, Zugang zu Anwält*innen oder erhalten Informationen über ihre Rechte. Dagegen kämpft das Legal Center Lesvos und nimmt Menschen direkt nach ihrer Ankunft in Empfang und stellt ihnen rechtliche Unterstützung zur Seite. So konnten allein dieses Jahr über 500 Personen registriert und in den regulären Asylprozess gebracht werden. Das schützt Geflüchtete vor weiteren Rechtsverletzungen. Außerdem hat die Organisation es als eine der wenigen geschafft, zwei Fälle von Menschenrechtsverletzungen vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen.
STELP
STELP e.V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation aus Stuttgart und unterstützt mit einem Netzwerk von Ehrenamtlichen, Partner*innen und Sponsor*innen durch schnellen und direkten Zugang zu Lebensmitteln, Sanitärprodukten, Kleidung und sauberem Wasser. Mit Projekten auf drei Kontinenten hat STELP langfristig das Ziel, durch Hilfe zur Selbsthilfe das Leben von Menschen in Not nachhaltig zu verbessern. Mit den Spenden hat STELP e.V. unter anderem gemeinsam mit den Partnern von SOS Bihać schnelle Soforthilfe nach dem Brand im Camp Lipa auf der Balkanroute geleistet. Gleichzeitig hat STELP die Kapazitäten für den Unterricht vor Ort auf Lesbos in Kooperation mit der School of Peace aufgestockt und große Sonnenschirme für Unterricht im Freien zur Verfügung gestellt. Weiterhin hat STELP bereits mehr als 500 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine und in die umkämpften Gebiete geliefert. Mit der Förderung werden weitere Hilfstransporte finanziert und dringend benötigte Hilfsgüter zugekauft. Außerdem arbeitet STELP gezielt an der unmittelbaren Evakuierung von Menschen aus der Ukraine, die durch die Förderung direkt finanziert wird.
FENIX Humanitarian Legal Aid
Die Gewalt gegen Geflüchtete an den europäischen Außengrenzen eskaliert immer weiter. Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung und fast nie haben Geflüchtete Zugang zu Anwält*innen oder erhalten Informationen über ihre Rechte. Fenix stellt sich dem klar entgegen: Geflüchtete erhalten kostenlose Rechtsberatung und Vertretung, sowie Schutz und Unterstützung bei psychischen Problemen. Fenix arbeitet mit einem holistischen Ansatz: Alle Ratsuchenden erhalten ganzheitliche Rechtshilfe, wobei auf ihre individuellen rechtlichen Schutz- sowie psychischen Gesundheitsbedürfnisse eingegangen wird. Ihre besonderen Bedürfnisse werden berücksichtigt und entsprechende Werkzeuge zur Verfügung gestellt, um die sehr komplizierten Rechtsverfahren zu bewältigen. Das Ziel ist es, Geflüchtete zu empowern und Barrikaden zwischen ihnen und dem Zugang zum Rechtssystem zu überwinden. Darüber hinaus bringt Fenix Fälle vor den griechischen und Europäischen Gerichtshof, um die Einhaltung der Menschenrechte einzuklagen.
Human Aid Now
Human Aid Now leistet medizinische Versorgung auf der griechischen Insel Samos. Aufgrund überfüllter Lager und fehlender Dienstleistungen ist die medizinische Versorgung auf der Insel mangelhaft. Mit einer Gruppe von 15 bis 30 Freiwilligen und Übersetzer*innen bietet Human Aid Now täglich über hundert Menschen eine medizinische Grundversorgung und überweist medizinische Fälle an das Krankenhaus. Aufgrund der Sperrregeln während der Corona Pandemie wurden zusätzliche medizinische Büroräume benötigt. Außerdem konnten internationale Freiwillige nicht mehr auf die Insel kommen, weshalb Human Aid Now eine Gruppe von Freiwilligen gebeten hat, während der Abriegelung in Griechenland zu bleiben, um weiterhin operativ sein zu können. Daher unterstützte der Stiftungsfonds Human Aid Now in 2020 mit 3427,50€, um die Kosten für medizinische Büroräume, Unterkunft und Verpflegung der Freiwilligen zu decken.
Healthbridge Medical Organization
Healthbridge Medical hat das letzte Jahr damit verbracht, Versorgungslücken vor Ort auf Lesbos zu füllen – sei es die medizinische Versorgung während Notfallschichten, das Angebot medizinischer Übersetzungsdienste an verschiedenen Standorten oder die Betreuung komplexer medizinischer Fälle. Dabei hat Healthbridge Medical versucht, alle Möglichkeiten zu finden, wie sie die Arbeit anderer NGOs, die ebenfalls medizinische Versorgung anbieten, ergänzen können. Mit über zwei Dutzend geflüchteten Menschen, die in dem Team arbeiten, bekommen sie eine einzigartige Perspektive auf die Bedürfnisse von Menschen auf der Flucht. Anstatt Geflüchteten zu sagen, was sie tun müssen, um sich besser zu fühlen, tut Healthbridge Medical ihr Bestes, um sie mit genau den Ressourcen in Verbindung zu bringen, die nachhaltige Verbesserung versprechen. Dies kann die Anbindung an bestehende Ressourcen oder die Deckung von medizinischen Bedürfnissen umfassen, die sonst nicht verfügbar sind, wie z.B. MRTs, CT-Scans und komplexe Blutuntersuchungen. Wenn sich die Situation ändert und neue Hindernisse entstehen, versuchen sie weiterhin, diesen Teil des Weges so human und menschenwürdig wie möglich zu gestalten.
No Border Kitchen
No Border Kitchen hat 2015 als selbst organisierte, nicht-hierarchische Gruppe von Kochaktivist*innen begonnen Menschen auf ihrer Flucht entlang der Balkanroute nach Europa zu unterstützen und sie mit warmen Mahlzeiten zu versorgen. Aktuell unterstützen sie bedürftige Menschen, sowohl Einheimische wie auch geflüchtete Menschen, mit dem Nötigsten und versorgen sie mit warmen Mahlzeiten und Essenspaketen. Unabhängig von Geschlecht, Sexualität, Nationalität oder Religion unterstützt NBK jede*n, der Hilfe benötigt.
LNOB Warehouse Lesbos
Das #LeaveNoOneBehind Warehouse befindet sich keine fünf Gehminuten vom Camp Kara Tepe entfernt und dient als Logistikzentrum für Sachspenden aller Art. Durch Kampagnen wie „Tour d’Amour“ und „#10.000Schuhe“ konnten in Zusammenarbeit mit weiteren NGOs in Deutschland Sachspenden gesammelt und sortiert werden, um sie dann an die Campbewohner*innen vor Ort auf Lesbos abzugeben. Gleichzeitig konnten die Sachspenden auch in andere Regionen wie Chios, Samos, Athen und Thessaloniki, oder sogar bis nach Bosnien und Calais in Nordfrankreich weiterverteilt werden. Zusätzlich dient das Gebäude als Eventzentrum für unterschiedliche Veranstaltungen wie z.B. die Ausstellung „#RememberMoria“, „The Boat Theater Group“, oder für Gesprächsrunden mit politischen Delegationen.
Wir werden aktiv, wo Staaten versagen. Aber nur mit deiner Unterstützung!
Mit unserer Arbeit üben wir Druck auf die deutsche Politik aus, Verantwortung zu übernehmen und endlich etwas zu ändern! Eure Spenden werden für die #LeaveNoOneBehind-Kampagne eingesetzt: Für unsere eigenen Projekte, sowie für geförderte Projekte und Organisationen, die dringend notwendige Unterstützung an den EU-Außengrenzen und auf den Fluchtrouten leisten.
