Geförderte Projekte
#LeaveNoOneBehind bietet lokalen und solidarischen Projekten eine Plattform – schnelle Unterstützung garantiert. Dank eurer Spenden konnten wir seit 2020 über 100 Partnerorganisationen in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Die Projekte werden oft selbst von geflüchteten Menschen aktiv betrieben oder die Organisationen stehen den Schutzsuchenden aktiv solidarisch zur Seite.
Auf dieser Seite findest du alle, der bislang geförderten Initiativen und Organisationen.
Alle Projekte
LNOB Warehouse Lesbos
Das #LeaveNoOneBehind Warehouse befindet sich keine fünf Gehminuten vom Camp Kara Tepe entfernt und dient als Logistikzentrum für Sachspenden aller Art. Durch Kampagnen wie „Tour d’Amour“ und „#10.000Schuhe“ konnten in Zusammenarbeit mit weiteren NGOs in Deutschland Sachspenden gesammelt und sortiert werden, um sie dann an die Campbewohner*innen vor Ort auf Lesbos abzugeben. Gleichzeitig konnten die Sachspenden auch in andere Regionen wie Chios, Samos, Athen und Thessaloniki, oder sogar bis nach Bosnien und Calais in Nordfrankreich weiterverteilt werden. Zusätzlich dient das Gebäude als Eventzentrum für unterschiedliche Veranstaltungen wie z.B. die Ausstellung „#RememberMoria“, „The Boat Theater Group“, oder für Gesprächsrunden mit politischen Delegationen.
Wefugees
Wefugees beantwortet mit einer Online-Community Fragen von Geflüchteten und organisiert nun kurzfristig, dass das Portal auch Geflüchtete aus der Ukraine gut unterstützen kann.
Clowns ohne Grenzen
Clowns ohne Grenzen kommen regelmäßig für einige Tage nach Lesbos und versuchen vor Ort die Lage der Kinder zu verbessern. Die ehrenamtlich beschäftigten Clowns ohne Grenzen berücksichtigen dabei die besondere Situation der Kinder mit Fluchterfahrung und ziehen sowohl die jeweiligen kulturellen Hintergründe, als auch die schwierige Lebenssituation in den Geflüchtetencamps auf Lesbos in Betracht.
No Border Kitchen
No Border Kitchen hat 2015 als selbst organisierte, nicht-hierarchische Gruppe von Kochaktivist*innen begonnen Menschen auf ihrer Flucht entlang der Balkanroute nach Europa zu unterstützen und sie mit warmen Mahlzeiten zu versorgen. Aktuell unterstützen sie bedürftige Menschen, sowohl Einheimische wie auch geflüchtete Menschen, mit dem Nötigsten und versorgen sie mit warmen Mahlzeiten und Essenspaketen. Unabhängig von Geschlecht, Sexualität, Nationalität oder Religion unterstützt NBK jede*n, der Hilfe benötigt.
Food Packages – Siniparxi
Die Verteilung von dringend benötigten Lebensmittelpakete wird von der griechischen Organisation Siniparxi übernommen. In den Paketen befinden sich 12 bis 14 verschiedene Artikel, mit welchen die Campbewohner*innen und hilfsbedürftige Menschen auf Lesbos die Möglichkeit haben, selbst ihre Mahlzeiten zu kochen. Pro Woche haben 600 bis 800 Menschen Zugang zu den Essenspaketen und ihnen wird eine Alternative zu dem ungenießbaren Campessen geboten.
Parea Center Lesvos
Seit dem Brand von Camp Moria ist die griechische Insel Lesbos beinahe aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Doch noch immer sind mehr als tausend geflüchtete Menschen auf der Insel gefangen – und werden in gefängnisartigen Zuständen über Monate und Jahre hinweg festgehalten. Europe Cares besteht aus einem festen Staff & Freiwilligen aus dem Camp und betreibt dort das Paréa Center. Geflüchtete bekommen dort täglich warme Mahlzeiten und können diverse kostenlose Hilfsangebote verschiedener Partnerorganisationen wahrnehmen, wie z.B. Rechtsberatung, Sprachkurse, Kleidung und psychologische Beratung. Paréa Lesvos bietet den Geflüchteten einen wichtigen Rückzugsort und beherbergt 10 weitere Hilfsorganisationen. Das Center befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Camp auf Lesbos und wird täglich von 200 bis 400 Camp-Bewohner*innen besucht.
Netzwerk Ziviler Krisenstab
Das Netzwerk Ziviler Krisenstab ist ein Zusammenschluss von mehr als 30 NGOs aus ganz Deutschland. Die Menschen hinter diesen NGOs transportieren momentan über 150 Paletten voller Einrichtungsgegenstände zum Aufbau einer Kinderreha in die Ukraine, um Kinder, die durch das Schlimmste gegangen sind, zu unterstützen. Das ist nur eines von vielen Beispielen der Arbeit des Netzwerkes Ziviler Krisenstabs. Die Initiative bringt Lebensmittel, medizinische Güter, Decken und viele weitere dringend benötigte Hilfsgüter in Warenlagern zusammen und versendet sie in enger Zusammenarbeit mit ukrainischen Organisationen in die Ukraine.
UNDE Association
Rumänien ist eines der ärmsten Länder Europas und nimmt eine große Anzahl ukrainischer Geflüchteter auf. Mit der Spende verwirklicht die UNDE Association Projekte in Rumänien zum Aufbau von interkulturelle Aktivitäten ukrainischer Geflüchteter. Es werden rumänische und englische Sprachkurse, Berufsausbildung für Frauen, Bildungs- und Freizeitaktivitäten für Kinder, sowie Ausflüge und die Organisation interkulturellen Aktivitäten zwischen ukrainischen und rumänischen Kindern organisiert.
Infomobile Greece
Infomobile ist eine antirassistische basisdemokratische Organisation mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, die seit mehr als einem Jahrzehnt in Griechenland aktiv ist. Sie treffen Menschen, die auf den Straßen, Plätzen und außerhalb der Lager unterwegs sind, sowohl auf den Inseln der Ägäis als auch auf dem Festland. Dabei werden Informationen in nicht-hierarchischen Begegnungen geteilt und getauscht und Ressourcen geschafften, die frei geteilt werden. Infomobile unterstützt Einzelpersonen mit Rechtsberatung und in Notfällen auch mit Rechtsbeistand, um gegen diskriminierende und dysfunktionale Verfahren und repressive Gesetze zu kämpfen, die Menschen hinter Gitter bringen, den Zugang zu internationalem Schutz und Unterkunft behindern, Kinder Gefahren aussetzen, die Familien und Menschen mit regelmäßigem Aufenthalt ohne Zukunftsperspektiven auseinander halten. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Unterstützung des Kampfes derjenigen, die nach Griechenland kommen, für ihr Bleiberecht und legale Wege aus Griechenland heraus, wie z.B. bei Familienzusammenführungen.
Sea-Eye
Fast 25.000. Das ist die grausame Zahl der Menschen, die offiziell seit 2014 im Mittelmeer ertrunken sind. Nicht durch „Bootsunglücke“ oder „Unfälle“, sondern durch politisches Kalkül, das das Mittelmeer zur tödlichsten Fluchtroute der Welt gemacht hat. Mit dem Ende staatlicher Seenotrettung wurde auf dem Mittelmeer eine Lücke hinterlassen, die NGOs seit Jahren zu füllen versuchen. Sea-Eye ist eine solche Seenotrettungsorganisation. Auf den tödlichsten Fluchtrouten sucht Sea-Eye nach Menschen, die in Seenot geraten sind und gegen das Ertrinken kämpfen. Sea-Eye’s Handeln ist eine Antwort auf die gescheiterte Migrationspolitik der Europäischen Union, die sich ihrer Verantwortung für die tausenden Todesfälle im Mittelmeer weiterhin entzieht.
Unterstützung kleinerer NGOs mit Verbrauchsmaterial
Wir haben auf Lesbos in Zusammenarbeit mit einer griechischen NGO (Lesvos Solidarity) einen Fonds eingerichtet, bei dem kleine NGOs mit den Originalbelegen Geld für Verbrauchsmaterial (zum Beispiel Essen und Hygieneartikel) abrechnen können, damit sie sich auf die Arbeit vor Ort konzentrieren können.
Arrival Aid
Arrival Aid baut gerade Kapazitäten auf, um Menschen nach der Ankunft aus der Ukraine unterstützen zu können, damit sie schnell Zugang zu Arbeit, Bildung und zur Gesellschaft finden.
Tolou
Tolou ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel den Zugang zu Bildung und Wohnraum, als auch die persönliche Entwicklung zu fördern. Im neuen Camp auf Lesvos haben sie ein Team von elf afghanischen ehrenamtlichen Lehrer*innen aufgebaut, die dort abhängig von ihren eigenen Fähigkeiten Unterricht gestalten und leiten. Allein auf Lesbos profitieren mehr als 200 Schüler*innen täglich von diesem Angebot. Doch auch in Mytilene leben mehrere hundert Geflüchtete, weshalb Tolou auch in dieser Stadt ein Klassenzimmer eröffnet hat, wo ca. 100 Schüler*innen die Möglichkeit haben Englisch, Französisch, Griechisch und Malen zu lernen. Um ihren Teilnehmenden auch psychologische Stabilität zu bieten hat Tolou zwei Wohnungen in Athen angemietet um Menschen dort aufzunehmen und Ihnen einen sicheren Raum zu bieten, während Sie administrative Verfahren abschließen und die Möglichkeit haben sich auch beruflichen oder familiären Angelegenheiten zu widmen.
SOS Bihac
Durch Erste Hilfe, Lebensmittel- und Kleiderausgaben unterstützt SOS Bihać Menschen auf der Flucht, die keinen Zugang zu Lebensmitteln, Kleidung, sanitären Anlagen und medizinischer Nothilfe haben. Neben Geflüchteten, unterstützt SOS Bihać auch die in Armut geratene Bevölkerung der Region Una Sana, beispielsweise durch die Vergabe kostenloser Desinfektionsmittel und Schutzmasken. Das friedliche und respektvolle Zusammenleben aller Menschen ist SOS Bihać ebenso wichtig, wie die akute Hilfe in Notsituationen. Die Situation der Geflüchteten verschlechtert sich ständig. Einige tausende Menschen sind auf medizinische Hilfe, Kleidung, Schlafsäcke, Wasser und Nahrung durch NGOs angewiesen. Der Winter und die Kälte machen das Leben in den Wäldern um Bihać unerträglich. Geschlossene oder überfüllte Lager und Pushbacks an den kroatischen Grenzen erschweren die Situation noch weiter.
Azadi Project
The Azadi Project, ist ein Programm, welches basierend auf Therapie- und Coaching-Techniken und -Strategien mithilfe von wöchentlichen Gruppensitzungen mit geschultem Personal Selbsthilfe anbietet. In diesem Rahmen steht es den Frauen frei, sich über Geschichten, Ängste, Befürchtungen oder Konflikte mit anderen Teilnehmer*innen auszutauschen oder einfach nur den anderen Teilnehmer*innen zuzuhören. Diese Sitzungen zielen nicht nur darauf ab, den emotionalen und psychosozialen Stress unter dem viele geflüchtete Frauen leiden zu lindern, sondern auch auf die Entwicklung und Förderung von Selbstbewusstsein unter den Frauen aktiv zu stärken.
FENIX Humanitarian Legal Aid
Die Gewalt gegen Geflüchtete an den europäischen Außengrenzen eskaliert immer weiter. Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung und fast nie haben Geflüchtete Zugang zu Anwält*innen oder erhalten Informationen über ihre Rechte. Fenix stellt sich dem klar entgegen: Geflüchtete erhalten kostenlose Rechtsberatung und Vertretung, sowie Schutz und Unterstützung bei psychischen Problemen. Fenix arbeitet mit einem holistischen Ansatz: Alle Ratsuchenden erhalten ganzheitliche Rechtshilfe, wobei auf ihre individuellen rechtlichen Schutz- sowie psychischen Gesundheitsbedürfnisse eingegangen wird. Ihre besonderen Bedürfnisse werden berücksichtigt und entsprechende Werkzeuge zur Verfügung gestellt, um die sehr komplizierten Rechtsverfahren zu bewältigen. Das Ziel ist es, Geflüchtete zu empowern und Barrikaden zwischen ihnen und dem Zugang zum Rechtssystem zu überwinden. Darüber hinaus bringt Fenix Fälle vor den griechischen und Europäischen Gerichtshof, um die Einhaltung der Menschenrechte einzuklagen.
Wave of Hope for the Future
Wave of Hope for the Future ist ein Netzwerk selbstorganisierter Schulen – von Geflüchteten für Geflüchtete. Die Initiative wurde von Geflüchteten im Camp Moria auf Lesbos gestartet und weitete sich schnell auf andere Camps in Griechenland aus. Anfang 2019 begann Zekria Farzad auf dem “Olivenhain” um das Camp Moria, Unterricht für Kinder anzubieten. Sein einziges Hilfsmittel: ein Whiteboard auf einer Bank. Der Initiative schlossen sich schnell andere Geflüchtete an. Gemeinsam begannen sie, ein Netzwerk von Schulen aufzubauen, das heute Unterricht in Kunst, Englisch, Griechisch, Sport und anderen Fächern für mehr als 4,000 Schüler*innen anbietet und sogar den Wiederaufbau einer Schule in Afghanistan unterstützt. Die Wave of Hope Schule ist ein beeindruckendes Beispiel für die Selbstorganisation von Geflüchteten in den verschiedenen Camps und für die Bereicherung einer vielfältigen Gesellschaft.
Visions for Children
Die Situation in Afghanistan ist seit der Machtergreifung der Taliban katastrophal. Eine der am stärksten leidenden Gruppen sind dabei Mädchen: etwa der Hälfte der afghanischen Schülerinnen wird seit über einem Jahr der Schulbesuch verwehrt. Visions for Children hat einen Weg gefunden, afghanische Schülerinnen trotzdem zu unterstützen. Mit einem neuen Schulbauprojekt werden etwa 1.000 Schüler*innen in einer Region des Landes erreicht, in der auch Mädchen aller Klassenstufen noch zur Schule gehen können. Um ihnen hochwertigen Unterricht zu ermöglichen, ist der Bau neuer Klassenräume dringend notwendig, denn aktuell werden sie im Gang oder in Zelten unterrichtet.
Community Volunteers
Wir arbeiten seit über einem Jahr mit den Menschen aus dem Camp vor Ort zusammen und beziehen sie in unsere tägliche Arbeit im #LNOB Warehouse und Community Center ein. Dadurch geben wir den Geflüchteten eine Räumlichkeit, sich zu entfalten und dem Camp Alltag etwas zu entfliehen. Zusätzlich bieten wir Bildungsprogramme an, wie z.B. den drei mal die Woche stattfindenden Englischunterricht.
Spirit of Football
Spirit of Football (SoF) ist ein gemeinnütziger Verein, der die Kraft des Fußballs, des Theaters und der Kunst nutzt, um positive soziale Veränderungen herbeizuführen. SoF bietet nun vier Workshops für je zwölf Tage auf Lesbos im Camp Moria an. FairPlay Fußball, Kreativitäts- und Teamworkmethoden werden in diesem Programm eingesetzt. SoF bietet neben den Workshops für die Kinder auch je zwei tägige Workshops für ältere Geflüchtete um sie als pädagogische Begleiter auszubilden. Ausgestattet mit einer pädagogischen Methodensammlung, Selbstvertrauen und Motivation verfolg SoF dabei das Ziel Resilienz und Lebensfreude in herausfordernden Situationen bei ihren Workshopteilnehmer*innen zu wecken.
SOS Balkanroute
Seit Jahren spitzt sich die Situation von Menschen, die über die sogenannte Balkanroute fliehen, immer weiter zu. Geschlossene Grenzen, illegale und gewalttätige Pushbacks, sowie völlig unzureichende Bedingungen in den bosnischen Camps entrechten die Schutzsuchenden und versetzen sie oft in lebensbedrohliche Situationen. SOS Balkanroute engagiert sich für die Menschen, die beinahe komplett aus den Nachrichten verschwunden sind und organisiert seit 2019 entlang der Balkanroute Sammelaktionen und Spendentransporte. Außerdem leisten sie medizinische Versorgung und haben ein Helfer*innen-Netzwerk entlang der Balkanroute aufgebaut.
Helpbus
Um bei kurzfristig drohenden humanitären Katastrophen, wie dem Winter in der Ukraine, einzugreifen, leisten die Aktivist*innen des Helpbus eine schnelle und unbürokratische Versorgung. Der Helpbus unterstützt an Krisenhotspots, an denen mobile Hilfe benötigt wird. Der Helpbus ist eng mit lokalen Aktivist*innen vernetzt und kann innerhalb weniger Tage vor Ort sein. Dadurch können Sachspenden, sowie medizinische Versorgung für etwa 150 Personen am Tag geleistet und Evakuierungen durchgeführt werden.
STELP
STELP e.V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation aus Stuttgart und unterstützt mit einem Netzwerk von Ehrenamtlichen, Partner*innen und Sponsor*innen durch schnellen und direkten Zugang zu Lebensmitteln, Sanitärprodukten, Kleidung und sauberem Wasser. Mit Projekten auf drei Kontinenten hat STELP langfristig das Ziel, durch Hilfe zur Selbsthilfe das Leben von Menschen in Not nachhaltig zu verbessern. Mit den Spenden hat STELP e.V. unter anderem gemeinsam mit den Partnern von SOS Bihać schnelle Soforthilfe nach dem Brand im Camp Lipa auf der Balkanroute geleistet. Gleichzeitig hat STELP die Kapazitäten für den Unterricht vor Ort auf Lesbos in Kooperation mit der School of Peace aufgestockt und große Sonnenschirme für Unterricht im Freien zur Verfügung gestellt. Weiterhin hat STELP bereits mehr als 500 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine und in die umkämpften Gebiete geliefert. Mit der Förderung werden weitere Hilfstransporte finanziert und dringend benötigte Hilfsgüter zugekauft. Außerdem arbeitet STELP gezielt an der unmittelbaren Evakuierung von Menschen aus der Ukraine, die durch die Förderung direkt finanziert wird.
Just Action – Samos
Auf der griechischen Insel Samos sind Schutzsuchende vollkommen isoliert von den Dörfern und Städten der Insel: Hochsicherheitszäune, Überwachungskameras und Sicherheitskräfte machen den Ort zu einem Gefängnis. Seit April 2020 unterstützt der kostenlose Lebensmittelmarkt der Aktivist*innen von Just Action auf der griechischen Insel Samos die einheimische, sowie die Geflüchtetencommunity mit Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln. Neben den Ausgaben für Lebensmittelpakete und Hygieneartikel, tragen die Helfer*innen von Just Action Samos noch die Kosten für die Bustickets, die die Geflüchteten benötigen, um vom Camp aus zur Lebensmittelausgabe zu kommen. Das Ziel ist es, die Ernährungssicherheit für alle Bedürftigen auf der Insel zu gewährleisten und gleichzeitig widerstandsfähigere Strukturen aufzubauen, um den künftigen Zugang zu Lebensmitteln für alle Menschen auf Samos sicherzustellen.
Northern Lights Aid
Northern Lights Aid (NLA) ist eine kleine NGO, die die Bewohnerinnen des Flüchtlingslagers Perigiali in Kavala, Griechenland, unterstützt. Mit der Verteilung von Nahrungsmitteln, Kleidung, Hygieneartikeln und anderem Material versucht NLA, die grundlegenden Lebensbedürfnisse der Betroffenen zu sichern. Nur wenige Gehminuten vom Lager entfernt gelegen, bietet Northern Lights Aid eine sichere Umgebung zum Lernen, Gestalten und Knüpfen von Kontakten durch Englischunterricht, einen skill-sharing Workshop, einen Gemeinschaftsgarten und ein professionelles, kostenloses Bekleidungsgeschäft. Die NLA arbeitet eng mit den Einheimischen und den Lagerbewohner*innen zusammen, um die soziale Eingliederung und Solidarität innerhalb der Gemeinschaft zu fördern. Das kürzlich erweiterte Nothilfeprogramm unterstützt besonders gefährdete Familien mit Hilfe von Nahrungsmitteln, Medikamenten und Transport, um einen reibungslosen Ablauf des Asylverfahrens zu gewährleisten.
Wir werden aktiv, wo Staaten versagen. Aber nur mit deiner Unterstützung!
Mit unserer Arbeit üben wir Druck auf die deutsche Politik aus, Verantwortung zu übernehmen und endlich etwas zu ändern! Eure Spenden werden für die #LeaveNoOneBehind-Kampagne eingesetzt: Für unsere eigenen Projekte, sowie für geförderte Projekte und Organisationen, die dringend notwendige Unterstützung an den EU-Außengrenzen und auf den Fluchtrouten leisten.
