Geförderte Projekte

#LeaveNoOneBehind bietet lokalen und solidarischen Projekten eine Plattform – schnelle Unterstützung garantiert. Dank eurer Spenden konnten wir seit 2020 über 100 Partnerorganisationen in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Die Projekte werden oft selbst von geflüchteten Menschen aktiv betrieben oder die Organisationen stehen den Schutzsuchenden aktiv solidarisch zur Seite.

Auf dieser Seite findest du alle, der bislang geförderten Initiativen und Organisationen.

Alle Projekte

Human Aid Now

Human Aid Now leistet medizinische Versorgung auf der griechischen Insel Samos. Aufgrund überfüllter Lager und fehlender Dienstleistungen ist die medizinische Versorgung auf der Insel mangelhaft. Mit einer Gruppe von 15 bis 30 Freiwilligen und Übersetzer*innen bietet Human Aid Now täglich über hundert Menschen eine medizinische Grundversorgung und überweist medizinische Fälle an das Krankenhaus. Aufgrund der Sperrregeln während der Corona Pandemie wurden zusätzliche medizinische Büroräume benötigt. Außerdem konnten internationale Freiwillige nicht mehr auf die Insel kommen, weshalb Human Aid Now eine Gruppe von Freiwilligen gebeten hat, während der Abriegelung in Griechenland zu bleiben, um weiterhin operativ sein zu können. Daher unterstützte der Stiftungsfonds Human Aid Now in 2020 mit 3427,50€, um die Kosten für medizinische Büroräume, Unterkunft und Verpflegung der Freiwilligen zu decken.

Helpbus

Um bei kurzfristig drohenden humanitären Katastrophen, wie dem Winter in der Ukraine, einzugreifen, leisten die Aktivist*innen des Helpbus eine schnelle und unbürokratische Versorgung. Der Helpbus unterstützt an Krisenhotspots, an denen mobile Hilfe benötigt wird. Der Helpbus ist eng mit lokalen Aktivist*innen vernetzt und kann innerhalb weniger Tage vor Ort sein. Dadurch können Sachspenden, sowie medizinische Versorgung für etwa 150 Personen am Tag geleistet und Evakuierungen durchgeführt werden.

Nachbarschaft e. V.

Freiwillig Helfen (FH) ist ein Berliner Netzwerk für geflüchtete Menschen mit einem Fokus auf Integrationshilfe. Gegründet von freiwilligen Helfern einer Berliner Notunterkunft wird überparteilich und konfessionslos überall dort geholfen, wo dringend Hilfe benötigt wird. Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine hat FH den „Volunteer Planner“ wieder reaktiviert, mit dem sich schon 2015 erfolgreich Zehntausende Helfer*innen europaweit koordinieren und organisieren konnten. Dabei handelt es sich um ein nicht-kommerzielles Open-Source-Tool von Freiwilligen für Freiwillige zur leichten und effizienten Organisation von Tausenden ehrenamtlichen Helfer*innen.

Action for Women

The Pomegranate Project ist eine von Frauen geführte Initiative, die von, für und mit Frauen konzipiert und durchgeführt wird. Sie bieten ein ganzheitliches Schutz- und Empowerment-Modell für Frauen, die nach Europa geflohen sind, wobei den Frauen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt bedroht sind und diese überlebt haben, Priorität eingeräumt werden. Das Projekt bietet einen ausschließlich für Frauen bestimmten sicheren Raum, sichere Unterbringung, psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung, Fallmanagement und einkommensschaffende Möglichkeiten, um die Fähigkeiten, Ressourcen und Widerstandskraft von Frauen, die nach Europa geflohen sind, zu entwickeln und zu stärken. Das mehrheitlich griechische Team trägt dazu bei, Netzwerke der Unterstützung und Solidarität zwischen vertriebenen Frauen und der griechischen Gemeinschaft aufzubauen. Dieses ganzheitliche Modell hilft den Frauen, ihre Macht wiederzuerlangen – sowohl individuell als auch kollektiv.

Unterstützung kleinerer NGOs mit Verbrauchsmaterial

Wir haben auf Lesbos in Zusammenarbeit mit einer griechischen NGO (Lesvos Solidarity) einen Fonds eingerichtet, bei dem kleine NGOs mit den Originalbelegen Geld für Verbrauchsmaterial (zum Beispiel Essen und Hygieneartikel) abrechnen können, damit sie sich auf die Arbeit vor Ort konzentrieren können.

Spirit of Football

Spirit of Football (SoF) ist ein gemeinnütziger Verein, der die Kraft des Fußballs, des Theaters und der Kunst nutzt, um positive soziale Veränderungen herbeizuführen. SoF bietet nun vier Workshops für je zwölf Tage auf Lesbos im Camp Moria an. FairPlay Fußball, Kreativitäts- und Teamworkmethoden werden in diesem Programm eingesetzt. SoF bietet neben den Workshops für die Kinder auch je zwei tägige Workshops für ältere Geflüchtete um sie als pädagogische Begleiter auszubilden. Ausgestattet mit einer pädagogischen Methodensammlung, Selbstvertrauen und Motivation verfolg SoF dabei das Ziel Resilienz und Lebensfreude in herausfordernden Situationen bei ihren Workshopteilnehmer*innen zu wecken.

SOS Balkanroute

Seit Jahren spitzt sich die Situation von Menschen, die über die sogenannte Balkanroute fliehen, immer weiter zu. Geschlossene Grenzen, illegale und gewalttätige Pushbacks, sowie völlig unzureichende Bedingungen in den bosnischen Camps entrechten die Schutzsuchenden und versetzen sie oft in lebensbedrohliche Situationen. SOS Balkanroute engagiert sich für die Menschen, die beinahe komplett aus den Nachrichten verschwunden sind und organisiert seit 2019 entlang der Balkanroute Sammelaktionen und Spendentransporte. Außerdem leisten sie medizinische Versorgung und haben ein Helfer*innen-Netzwerk entlang der Balkanroute aufgebaut. 

STELP

STELP e.V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation aus Stuttgart und unterstützt mit einem Netzwerk von Ehrenamtlichen, Partner*innen und Sponsor*innen durch schnellen und direkten Zugang zu Lebensmitteln, Sanitärprodukten, Kleidung und sauberem Wasser. Mit Projekten auf drei Kontinenten hat STELP langfristig das Ziel, durch Hilfe zur Selbsthilfe das Leben von Menschen in Not nachhaltig zu verbessern. Mit den Spenden hat STELP e.V. unter anderem gemeinsam mit den Partnern von SOS Bihać schnelle Soforthilfe nach dem Brand im Camp Lipa auf der Balkanroute geleistet. Gleichzeitig hat STELP die Kapazitäten für den Unterricht vor Ort auf Lesbos in Kooperation mit der School of Peace aufgestockt und große Sonnenschirme für Unterricht im Freien zur Verfügung gestellt. Weiterhin hat STELP bereits mehr als 500 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine und in die umkämpften Gebiete geliefert. Mit der Förderung werden weitere Hilfstransporte finanziert und dringend benötigte Hilfsgüter zugekauft. Außerdem arbeitet STELP gezielt an der unmittelbaren Evakuierung von Menschen aus der Ukraine, die durch die Förderung direkt finanziert wird.

Little Lotus

Das Little Lotus Lernzentrum ist eine ungewöhnliche Bildungseinrichtung. Sie arbeiten mit geflüchteten Kindern in der Stadt Mytilene zusammen und verfolgen den Ansatz des spielerischen Lernens, der Interaktion und der Kreativität. Täglich werden Aktivitäten angeboten, die den Kindern nicht nur eine Struktur geben, sondern auch etwas, worauf sie sich jeden Tag freuen können. Das Little Lotus Lernzentrum ist ein sicherer Ort für Kinder und ein Ort der Freundlichkeit, Unterstützung, Ermutigung und Freude. Seit der Eröffnung unseres Community Centers betreibt Little Lotus darin den Kindergarten.

No Name Kitchen

Die unabhängige Bewegung No Name Kitchen wurde 2017 von Freiwilligen und People on the Move gegründet und unterstützt Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben entlang der Balkan- und Mittelmeerroute. Seit dem ersten Tag legen die Aktivisten großen Wert darauf, dass alle Aktionen auf den Bedürfnissen, Vorschlägen und dem Feedback der Menschen, die auf der Flucht sind, beruhen. Die Freiwilligenteams sind an Grenzübergängen stationiert, an denen Menschen auf der Flucht mit langen Reisen und gewalttätigen Zurückweisungen konfrontiert sind. Dort versuchen sie, humanitäre und politische Maßnahmen zu kombinieren, um die Menschen mit Ressourcen für den Selbstschutz auszustatten. No Name Kitchen bietet Zugang zu medizinischer Versorgung, Lebensmitteln und Kleidung und prangert gleichzeitig Missstände an den Grenzen an, um das Bewusstsein zu schärfen und sich für einen politischen Wandel einzusetzen. 

Sea Punks

Die Sea Punk Aktivist*innen haben genug davon, dass seit Jahrzehnten täglich Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer sterben. Als gemeinnütziger Verein haben die Sea Punks daher nur ein Ziel vor Augen: Die zivile Seenotrettung im Mittelmeer mit einem rettungsfähigen Schiff. Deswegen haben sie ein Schiff gekauft, die Sea Punk One, um Menschenleben von Geflüchteten im Mittelmeer retten können. Sea Punks und deren ehrenamtlichen Helfer*innen möchten Menschen helfen, denen unsere Privilegien versagt sind. Sie helfen Menschen, die ihre Heimat verlassen um vor Krieg, Gewalt, Armut und Ausbeutung zu fliehen. Das Team von Sea Punks besteht aus solidarischen Menschen mit sehr unterschiedlichen Talenten. Die ehrenamtlichen Aktivist*innen decken viele Bereiche ab. Von Handwerker*innen über Therapeut*innen, Medienschaffenden, Sozialarbeiter*innen bis zu Jurist*innen – ihr Motto: Einfach machen!

SCORING GIRLS*

Bildung, Bewegung und das Gefühl der Zugehörigkeit sind für die gesunde Entwicklung junger Menschen essenziell. Leider wird vor allem Mädchen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte und aus benachteiligten Familien der Zugang zu Förderprogrammen oftmals erschwert, nicht zuletzt aufgrund kultureller und finanzieller Hürden. Hier springen die Menschenrechtsaktivist*innen von HÁWAR.help mit ihrem SCORING GIRLS*-Programm ein. SCORING GIRLS* ist ein Empowermentprojekt für Mädchen von 9 bis 18 Jahren, welches die ehemalige Bundesligaspielerin, Tuğba Tekkal, 2016 in Köln ins Leben rief. Über 900 Mädchen aus 15 verschiedenen Ländern werden so durch Sporttrainings, Werte-Workshops und kulturelle Ausflüge gefördert.

Equal Rights Beyond Borders

Die Menschenrechtsverletzungen gegen Geflüchtete an der griechischen Grenze werden jedes Jahr gravierender. Equal Rights Beyond Borders ist eine griechisch-deutsche Menschenrechtsorganisation, die auf der Seite der Schutzsuchenden steht und sie rechtlich im Kampf gegen unwürdige Lebensbedingungen in den Geflüchtetencamps, oder gegen unrechtmäßige Inhaftierungen und illegale Abschiebungen unterstützt. Unter anderem finanziert Equal Rights durch die Spende das Gehalt einer Anwält*innenstelle in Athen.

Low-Tech with Refugees

Low-Tech with Refugees wurde ins Leben gerufen um Geflüchtete auf der Griechischen Insel Lesbos dabei zu unterstützen kreative technische Lösungen zu entwickeln und zu bauen, die im Alltag nützlich einsetzbar sind. Herzstück der Arbeit ist der Betrieb des Low-Tech Makerspace auf dem Gelände von One Happy Family, in der sich eine Fahrrad-, Holz-, Metall-, und Elektronikwerkstatt befindet. Neben der Bereitstellung von Werkzeug und Material stehen dabei das Teilen von Wissen und der Aufbau von Skills im Fokus. Ihre Zentrale sitzt in Briançon, Frankreich und betreibt sowohl dort, als auch in Marseille, weitere Standorte um mit Geflüchteten zusammenzuarbeiten.

Iran Journal

Von der iranischen Revolution und der tödlichen Gewalt des Regimes zu berichten, war nie schwieriger als heute – und nie wichtiger. Es wird jeden Tag riskanter, an zuverlässige Informationen zu kommen. Das Iran Journal berichtet seit 2010 über Geschehnisse im Iran, besonders in Bezug auf Menschenrechte, genderspezifische Themen, politische und persönliche Freiheiten und spielt heute eine wichtige Rolle in der Einordnung der Ereignisse. Ziel ist es, dem Leserkreis und den Entscheidungsträger*innen im deutschsprachigen Raum eine transparente Sichtweise und Einblicke auf die zivilgesellschaftlichen Entwicklungen im Iran zu geben, damit diese einen ganzheitlichen Blick für ihren Meinungsbildungsprozess erhalten und diese Eindrücke in ihre Arbeit integrieren. Iran Journal ist damit das einzige unabhängige Medium im deutschsprachigen Raum mit regelmäßiger Berichterstattung über die Ereignisse in der Islamischen Republik.

Exhibition Remember Moria

Unser #LNOB Lagerhaus auf Lesbos wurde für die Ausstellung #RememberMoria in ein Eventcenter verwandelt. Die Ausstellung sollte an die Nacht erinnern, in der das Camp Moria vollständig niedergebrannt ist und mehr als 14.000 Menschen ihr letztes Hab und Gut verloren haben und auf die Straße getrieben wurden und wo sie mehr als 14 Tage ohne sanitäre Anlagen und medizinischer Versorgung ausharren mussten. Wir wollten an einen Ort erinnern, der "die Schande Europas” genannt wurde.

Medical Volunteers International

Menschen erleiden auf ihrer Flucht oft starke Gewalt und sind extremen Situationen ausgesetzt. Die Frage, ob es medizinische Versorgung gibt, kann daher oft über Leben und Tod entscheiden. Viele der Schutzsuchende, die mit Schlauchbooten das Mittelmeer überqueren, kommen mit schlimmen Traumata und gesundheitlichen Problemen auf Lesbos an. Medical Volunteers International behandelt in Griechenland bis zu 1000 Menschen pro Monat mit medizinischer Grundversorgung, psychologische Unterstützung, Gesundheitsförderkurse und vielem mehr.

UNDE Association

Rumänien ist eines der ärmsten Länder Europas und nimmt eine große Anzahl ukrainischer Geflüchteter auf. Mit der Spende verwirklicht die UNDE Association Projekte in Rumänien zum Aufbau von interkulturelle Aktivitäten ukrainischer Geflüchteter. Es werden rumänische und englische Sprachkurse, Berufsausbildung für Frauen, Bildungs- und Freizeitaktivitäten für Kinder, sowie Ausflüge und die Organisation interkulturellen Aktivitäten zwischen ukrainischen und rumänischen Kindern organisiert.

Parea Center Lesvos

Seit dem Brand von Camp Moria ist die griechische Insel Lesbos beinahe aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Doch noch immer sind mehr als tausend geflüchtete Menschen auf der Insel gefangen – und werden in gefängnisartigen Zuständen über Monate und Jahre hinweg festgehalten. Europe Cares besteht aus einem festen Staff & Freiwilligen aus dem Camp und betreibt dort das Paréa Center. Geflüchtete bekommen dort täglich warme Mahlzeiten und können diverse kostenlose Hilfsangebote verschiedener Partnerorganisationen wahrnehmen, wie z.B. Rechtsberatung, Sprachkurse, Kleidung und psychologische Beratung. Paréa Lesvos bietet den Geflüchteten einen wichtigen Rückzugsort und beherbergt 10 weitere Hilfsorganisationen. Das Center befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Camp auf Lesbos und wird täglich von 200 bis 400 Camp-Bewohner*innen besucht.

School of Peace

Die internationale School of Peace für Kinder und Erwachsene auf Lesbos bietet den Menschen im Camp die Möglichkeit Englischkurse und weitere Schulfächer zu belegen. Daneben bietet die School of Peace ihren jüngeren Schüler*innen einen speziellen Lehrplan für Jugendliche, wo sie die Möglichkeit haben alltägliche Fähigkeiten und Skills zu erlernen. Ihr Ziel ist es dabei, das Selbstvertrauen, die akademischen Leistungen und die soziale Kompetenz der Schüler*innen zu fördern. Unterrichtet werden Sie dabei von Lehrer*innen, die sich ebenfalls auf der Flucht befinden und im Camp leben. Die Schule fördert so auch ihre Erfahrung, ihre Kreativität und demonstriert Selbstvertrauen innerhalb der Gemeinschaft. Darin besteht auch das Ziel der School of Peace: Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen der Menschen stärken, sie inspirieren und ihr Leben positiv mitzugestalten. Seit Anfang 2017 haben über 5000 Schüler*innen die Kurse der School of Peace belegt.

ROSA Rolling Safespace

Schätzungsweise jede 5. Frau erlebt sexuelle Gewalt auf der Flucht, wobei von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen wird. Die Menschen hinter dem Projekt Rolling Safespace wollen das ändern und haben einen Truck zu einem Safespace umgebaut, mit dem sie in Griechenland von Camp zu Camp fahren, um Frauen dort einen sicheren Ort zu bieten. Im und um den Truck gibt es eine medizinische Beratung, Workshopangebote (von Selbstverteidigung bis Stricken), Diskussionsrunden zu körperbezogenen Themen und eine Kinderbetreuung. Die Frauen sind in Sicherheit und können dem Camp für kurze Zeit entfliehen. Das Team arbeitet nach einem intersektionalen und postkolonialen Ansatz und bindet die Frauen vor Ort im Entwicklungsprozess mit ein. Die geflüchteten Frauen finden dort einen betreuten Gesprächsraum, medizinische Basisversorgung, sowie diverse Sport- und Bewegungsangebote. Die Spenden gewährleisten die tägliche Instandhaltung des Safe Spaces und die Finanzierung der Crew.

Community Center Lesvos

Unser Community Center auf Lesbos ist mittlerweile zu einem vielseitigen Zentrum und beliebten Ort in unmittelbarer Nähe des Camps geworden. Um den Bewohner*innen im Camp die Möglichkeit zu geben, ihre Wäsche zu waschen, wurden sechs Waschmaschinen und zwölf Trockner angeschafft. Somit wird unter anderem das Anti-Krätzmilben-Programm vor Ort unterstützt. Zusätzlich gibt es viele weitere Angebote wie einen Women Space, einen Kindergarten, ein Verteilungszentrum, in dem Sachspenden in Form von Kleidung und Hygieneartikeln an die Campbewohner*innen verteilt werden. Außerdem gibt es einen Gamer Space und einen Aufenthaltsbereich.

Stiftung “Saving an Angel“

Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 verteilt die Saving an Angel-Stiftung Gelder, um Kindern in Not zu helfen. Durch die Spende wird das Projekt UNHIDE – Soforthilfe gefördert, dass einerseits umfangreiche Lieferungen von Hilfsgütern aus Deutschland in die Ukraine organisiert, sowie die Betreuung von ukrainischen Kindern und Jugendlichen im UNHIDE HOME in Deutschland. Die Kinder erhalten Verpflegung, kreative Workshops, Unterricht und Betreuung durch Traumatherapeuten.

We for Kids

We For Kids engagiert sich für die Entwicklung von Kindern, die im Alter von drei bis neun Jahren im Samos HotSpot Camp leben. Sie bieten ihnen selbstgekochte, warme und gesunde Mahlzeiten, um ihre Gesundheit zu stärken. We for Kids wurde von Barbara, selbst noch vor vier Jahren als geflohene Person auf Samos angekommen und Evangelos, einem lokalen Geschätsmann, gemeinsam gegründet. Gemeinsam arbeien sie nun mit geflüchteten Kindern und Erwachsenen und auch der lokalen Bevölkerung auf Samos zusammen.

Wefugees

Wefugees beantwortet mit einer Online-Community Fragen von Geflüchteten und organisiert nun kurzfristig, dass das Portal auch Geflüchtete aus der Ukraine gut unterstützen kann.

Wir werden aktiv, wo Staaten versagen. Aber nur mit deiner Unterstützung!

Mit unserer Arbeit üben wir Druck auf die deutsche Politik aus, Verantwortung zu übernehmen und endlich etwas zu ändern! Eure Spenden werden für die #LeaveNoOneBehind-Kampagne eingesetzt: Für unsere eigenen Projekte, sowie für geförderte Projekte und Organisationen, die dringend notwendige Unterstützung an den EU-Außengrenzen und auf den Fluchtrouten leisten.

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