Geförderte Projekte

#LeaveNoOneBehind bietet lokalen und solidarischen Projekten eine Plattform – schnelle Unterstützung garantiert. Dank eurer Spenden konnten wir seit 2020 über 100 Partnerorganisationen in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Die Projekte werden oft selbst von geflüchteten Menschen aktiv betrieben oder die Organisationen stehen den Schutzsuchenden aktiv solidarisch zur Seite.

Auf dieser Seite findest du alle, der bislang geförderten Initiativen und Organisationen.

Alle Projekte

Azadi Project

The Azadi Project, ist ein Programm, welches basierend auf Therapie- und Coaching-Techniken und -Strategien mithilfe von wöchentlichen Gruppensitzungen mit geschultem Personal Selbsthilfe anbietet. In diesem Rahmen steht es den Frauen frei, sich über Geschichten, Ängste, Befürchtungen oder Konflikte mit anderen Teilnehmer*innen auszutauschen oder einfach nur den anderen Teilnehmer*innen zuzuhören. Diese Sitzungen zielen nicht nur darauf ab, den emotionalen und psychosozialen Stress unter dem viele geflüchtete Frauen leiden zu lindern, sondern auch auf die Entwicklung und Förderung von Selbstbewusstsein unter den Frauen aktiv zu stärken.

Nachbarschaft e. V.

Freiwillig Helfen (FH) ist ein Berliner Netzwerk für geflüchtete Menschen mit einem Fokus auf Integrationshilfe. Gegründet von freiwilligen Helfern einer Berliner Notunterkunft wird überparteilich und konfessionslos überall dort geholfen, wo dringend Hilfe benötigt wird. Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine hat FH den „Volunteer Planner“ wieder reaktiviert, mit dem sich schon 2015 erfolgreich Zehntausende Helfer*innen europaweit koordinieren und organisieren konnten. Dabei handelt es sich um ein nicht-kommerzielles Open-Source-Tool von Freiwilligen für Freiwillige zur leichten und effizienten Organisation von Tausenden ehrenamtlichen Helfer*innen.

Salvamento Marítimo Humanitario

Die Aita Mari ist ein Rettungsschiff, das von der baskischen NGO Salvamento Maritimo Humanitario (SMH) betrieben wird. Die Aita Mari hat kürzlich Umbauarbeiten zur Anpassung an italienischen Anforderungen abgeschlossen und ist nun wieder einsatzbereit, um Menschen zu retten, die in ihren Herkunftsländern vor Krieg und Gewalt fliehen. Das Schiff hat Platz für 120 Personen an Deck und ist mit einer kleinen Klinik, sowie einer Rettungs- und medizinischen Besatzung ausgestattet.

Attika Human Support

Attika betreibt eines der größten Lager für Sachspenden auf der Insel Lesbos und spielt damit eine wichtige Rolle bei der Verteilung der Hilfsgüter auf Lesbos, Samos, Chios, Kos und dem griechischen Festland. Viele Geflüchtete besitzen meist nur wenige persönliche Gegenstände, wenn sie auf der Insel ankommen und brauchen warme, trockene Kleidung und Schuhe. Das Attika-Team sortiert, liefert oder organisiert die Abholung für die unterstützenden NGOs, die die Sachspenden im Rahmen ihrer eigenen Hilfsprogramme verteilen. In Verbindung mit dieser Massenverteilung packt Attika auch täglich spezifisch angeforderte Artikel und liefert sie direkt an die Bewohner*innen der Lager.

PxP

PxP fokussiert sich auf die besonderen Herausforderungen von Afrikanischen Student*innen, die aus der Ukraine geflohen sind und sowohl auf der Flucht, als auch im Zielland mit massiver Ungleichbehandlung konfrontiert sind. Ziel der Förderung ist es, ein starkes Netzwerk zwischen Student*innen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik aufzubauen. Mit der Förderung des Projektes werden Rechtsberatungen sowie Betreuung und Unterbringung, Meetings und Events und die Vernetzung der Gewerke finanziert. Hochschulen sind bereit internationale Student*innen aufzunehmen, die Wirtschaft hat im digitalen und öffentlichen Sektor einen hohen Fachkräftemangel und die Bundesregierung muss dringend die rechtliche Grundlage dafür schaffen, dem demographischen Wandel aktiv entgegenzuwirken.

Kitrinos Healthcare

Kitrinos Healthcare ist eine medizinisch arbeitende NGO, welche die Versorgung von Menschen auf der Flucht im abgebrannten Lager Moria auf Lesbos sichergestellt hat. Kitrinos ist seit 2015 in Griechenland tätig, und hatte seit 2018 eine Klinik in Moria, wo insbesondere Patient*innen mit chronischen Erkrankungen versorgt werden. Darüber hinaus verantwortet Kitrinos die medizinische Versorgung einer großen Gruppe von Müttern und Kindern in der UNICEF Tapuat Schule, die seit dem Feuer in eine Notunterkunft umgewandelt wurde. Die Organisation hat im Feuer von Moria einen Großteil der Ausrüstung und Materialien verloren, wobei der medizinische Bedarf vieler Geflüchteten gewachsen ist. Kintrinos kaufte ebenfalls die Waschmaschinen und Trockner, welche nun im #LNOB Community Center betrieben werden und Teil des Anti-Krätzmilben-Programms für das Camp auf Lesbos sind.

Earth Medicine Physical Rehabilitation

Flucht ist traumatisch, sowohl psychisch als auch physisch. Um Geflüchtete, Überlebende von Folter und Krieg, in ihrem Heilungsprozess zu unterstützen, hat eine Gruppe von Aktivist*innen und Therapeut*innen das EMPR gegründet. Die Organisation bietet Menschen im Camp auf Lesbos Physiotherapie, Akupunktur, sowie Rehabilitationsprogramme an. Ein Beispiel ist das Programm zur Verbesserung chronischer Verletzungen und posttraumatischer Belastungsstörungen durch den Einsatz von Akupunktur, Physiotherapie, therapeutischer Massage und pflanzlicher Heilmittel. Durch ihre Arbeit hat das EMPR außerdem Arbeitsstellen für Geflüchtete geschaffen, die beispielsweise als Dolmetscher*innen arbeiten. Die Aktivist*innen gehen dafür regelmäßig ins Camp, um Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung zu pflegen und zu versorgen.

Tolou

Tolou ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel den Zugang zu Bildung und Wohnraum, als auch die persönliche Entwicklung zu fördern. Im neuen Camp auf Lesvos haben sie ein Team von elf afghanischen ehrenamtlichen Lehrer*innen aufgebaut, die dort abhängig von ihren eigenen Fähigkeiten Unterricht gestalten und leiten. Allein auf Lesbos profitieren mehr als 200 Schüler*innen täglich von diesem Angebot. Doch auch in Mytilene leben mehrere hundert Geflüchtete, weshalb Tolou auch in dieser Stadt ein Klassenzimmer eröffnet hat, wo ca. 100 Schüler*innen die Möglichkeit haben Englisch, Französisch, Griechisch und Malen zu lernen. Um ihren Teilnehmenden auch psychologische Stabilität zu bieten hat Tolou zwei Wohnungen in Athen angemietet um Menschen dort aufzunehmen und Ihnen einen sicheren Raum zu bieten, während Sie administrative Verfahren abschließen und die Möglichkeit haben sich auch beruflichen oder familiären Angelegenheiten zu widmen.

LeaveNoOneBehind Soforthilfe

Als Teil der Soforthilfe sind Teammitglieder aus unserem LeaveNoOneBehind Team vor Ort auf Lesbos mit den Menschen aus dem neuen Camp Moria gemeinsam einkaufen gegangen um so individuelle, essentielle Bedürfnisse der Menschen im Camp zu decken und gleichzeitig ein maximales Maß an Selbstbestimmung und Würde den Menschen gegenüber zu bringen. Gemeinsam haben wir so verschiedenste Sachgüter in Form von Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Elektroheizgeräten, Decken, Kleidung oder ähnlichem für und mit den Camp Bewohner*innen gemeinsam gekauft.

ReFOCUS Media Labs

ReFOCUS Media Labs hat als Ziel, ein globales Netzwerk von Medienlaboren zu schaffen und so eine globale Berichterstattung zu ermöglichen. Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit sind eine Tortur für Menschen, die in Camps und auf der Flucht festsitzen. Gleichzeitig werden sie immer mehr abgeschottet: Journalist*innen und Fotograf*innen ist es zum Beispiel nicht mehr erlaubt, Bilder aus dem neu errichteten Camp auf Lesbos zu machen, ebenso wurde die polnisch-belarussische Grenze komplett abgeschottet. Durch Medientrainings bietet ReFOCUS Media Lab Menschen auf der Flucht die Möglichkeit, ihre Bilder selbst zu produzieren – und damit nicht nur die Zensur durch die Zugangsbeschränkungen für Journalist*innen zu umgehen, sondern auch selbstbestimmt zu kommunizieren. Als Reaktion auf den großflächigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben die Aktivist*innen in Kraków ein weiteres Lab aufgebaut und geben Medientrainings für ukrainische Geflüchtete.

Nicht reden. Machen!

Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine ist der “Nicht reden. Machen! e.V.” aktiv dabei, die Menschen im Kriegsgebiet mit den am dringendsten benötigten Hilfsgütern zu versorgen. Es werden Notwendigkeiten wie Nahrung und Kleidung abgedeckt, aber auch gezielt auf medizinische Bedürfnisse, wie AsthmaSpray, Antibiotika, Verbands- und OP-Material reagiert.

Viva Con Aqua

Viva con Agua unterstützt sauberes Trinkwasser weltweit! Sie unterstützen Wasser-, Sanitär- und Hygieneprojekte mit lokalen und internationalen Partnerorganisationen und einem Netzwerk aus Menschen. In Kooperation mit UNICEF versorgt Viva con Agua Familien in der Ukraine und in grenznahen Unterstützungszentren mit sauberem Trinkwasser und Hygienepaketen.

Human Plus

Human Plus ist eine gemeinnützige Organisation, die humanitäre Hilfe auf der ganzen Welt leistet. Im Iran finanziert human plus im Rahmen eines Soforthilfeprogrammes seit Beginn der Revolution Anwaltskosten, Kautionen, medizinische Unterstützung, sichere Notunterkünfte und die Unterstützung Angehöriger. Außerdem eskaliert die Unterdrückung der kurdischen Minderheiten in einigen Provinzen. Die Bilder, die durchdringen, sind herzzerreißend. Human Plus e.V. organisiert hier Soforthilfe für den Kauf von Medikamenten und Lebensmitteln, um die Kurd*innen im Iran nicht alleine zu lassen!

Solibus

Solibus ist ein nonprofit, sozial-politisches Projekt, welches mit zwei Überlandbussen schnell an den Orten ist, wo dringend solidarische Unterstützung benötigt wird. So fuhr der Solibus zum Beispiel am 9. November 2021 vollgepackt mit Hilfsgütern an die polnisch-belarussische Grenze, wo Menschen in den Wäldern massiver Grenzgewalt ausgesetzt und vom Erfrierungstod bedroht waren. Auch am Tag des Beginns des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist der Solibus direkt an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren, um besonders diskriminierte Gruppen weg von der Grenze in Sicherheit zu bringen.

We for Kids

We For Kids engagiert sich für die Entwicklung von Kindern, die im Alter von drei bis neun Jahren im Samos HotSpot Camp leben. Sie bieten ihnen selbstgekochte, warme und gesunde Mahlzeiten, um ihre Gesundheit zu stärken. We for Kids wurde von Barbara, selbst noch vor vier Jahren als geflohene Person auf Samos angekommen und Evangelos, einem lokalen Geschätsmann, gemeinsam gegründet. Gemeinsam arbeien sie nun mit geflüchteten Kindern und Erwachsenen und auch der lokalen Bevölkerung auf Samos zusammen.

Infomobile Greece

Infomobile ist eine antirassistische basisdemokratische Organisation mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, die seit mehr als einem Jahrzehnt in Griechenland aktiv ist. Sie treffen Menschen, die auf den Straßen, Plätzen und außerhalb der Lager unterwegs sind, sowohl auf den Inseln der Ägäis als auch auf dem Festland. Dabei werden Informationen in nicht-hierarchischen Begegnungen geteilt und getauscht und Ressourcen geschafften, die frei geteilt werden. Infomobile unterstützt Einzelpersonen mit Rechtsberatung und in Notfällen auch mit Rechtsbeistand, um gegen diskriminierende und dysfunktionale Verfahren und repressive Gesetze zu kämpfen, die Menschen hinter Gitter bringen, den Zugang zu internationalem Schutz und Unterkunft behindern, Kinder Gefahren aussetzen, die Familien und Menschen mit regelmäßigem Aufenthalt ohne Zukunftsperspektiven auseinander halten. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Unterstützung des Kampfes derjenigen, die nach Griechenland kommen, für ihr Bleiberecht und legale Wege aus Griechenland heraus, wie z.B. bei Familienzusammenführungen.

Vitsche

Vitsche ist eine Vereinigung junger Ukrainer*innen in Deutschland. Vitsche organisiert Proteste, Kultur- und Bildungsveranstaltungen, hilft Geflüchteten und organisiert humanitäre Hilfe für die Ukraine. Mithilfe der Förderung konnte zum Beispiel ein gemeinsamer Friedensmarsch mit der syrischen Community realisiert werden.

HÁWAR.help

HÁWAR.help agiert im Irak und in Afghanistan. Der Irak findet immer weniger Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, während sich die Zustände weiter verschlimmern. HÁWAR.help ist seit Jahren im Irak aktiv und legt einen großen Schwerpunkt der Arbeit auf Bildungsprojekte für Frauen und Mädchen. Durch die Spende werden die Projekte BACK TO LIFE & BACK TO SCHOOL unterstützt und dabei die Lehrer*innengehälter von bis zu 30 Lehrer*innen übernommen und die Lernbedingungen und Unterrichtsqualität für ca. 2.195 Schüler*innen verbessert. Des Weiteren sollen 12 Klassenzimmern gebaut, sowie ein Labor und eine Bibliothek eingerichtet werden. In Afghanistan ist seit der Übernahme der Taliban der Betrieb von Häusern, in denen schutzsuchende Frauen übernachten können, verboten.

The Hope Project

Das Hope Project Greece leistet seit Anfang 2015 Hilfe für Geflüchtete, die auf Lesbos ankommen. Es basiert dabei auf den Prinzipien der Würde, des Mitgefühls und der Sicherheit für alle. Der Raub der Menschenwürde von Geflüchteten und die Art und Weise ihrer Behandlung darf in Europa nicht akzeptiert werden. Freiwillige versorgen täglich ca. 30 Familien mit von ihnen benötigten Dingen, wie z.B. Hygieneartikel, Windeln, Kleidung, Schuhe, Decken und vieles mehr.

Rapid Aid Liaison Group

Die Rapid Aid Liaison Group wurde als direkte Antwort auf den russischen Angriffskrieg ins Leben gerufen und bietet Lösungen für medizinische Probleme an. So wird z.B. Koordination und Logistik bereitgestellt, freiwillige medizinische Fachkräfte vermittelt oder digitale Beratungsangebote geschaffen. Mit der Spende wurde ukrainischen Chirurg*innen ein Aufenthalt und Training in Heidelberg ermöglicht, um neue mikrochirurgische Eingriffe zu erlernen.

SOS Bihac

Durch Erste Hilfe, Lebensmittel- und Kleiderausgaben unterstützt SOS Bihać Menschen auf der Flucht, die keinen Zugang zu Lebensmitteln, Kleidung, sanitären Anlagen und medizinischer Nothilfe haben. Neben Geflüchteten, unterstützt SOS Bihać auch die in Armut geratene Bevölkerung der Region Una Sana, beispielsweise durch die Vergabe kostenloser Desinfektionsmittel und Schutzmasken. Das friedliche und respektvolle Zusammenleben aller Menschen ist SOS Bihać ebenso wichtig, wie die akute Hilfe in Notsituationen. Die Situation der Geflüchteten verschlechtert sich ständig. Einige tausende Menschen sind auf medizinische Hilfe, Kleidung, Schlafsäcke, Wasser und Nahrung durch NGOs angewiesen. Der Winter und die Kälte machen das Leben in den Wäldern um Bihać unerträglich. Geschlossene oder überfüllte Lager und Pushbacks an den kroatischen Grenzen erschweren die Situation noch weiter.

Parea Center Lesvos

Seit dem Brand von Camp Moria ist die griechische Insel Lesbos beinahe aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Doch noch immer sind mehr als tausend geflüchtete Menschen auf der Insel gefangen – und werden in gefängnisartigen Zuständen über Monate und Jahre hinweg festgehalten. Europe Cares besteht aus einem festen Staff & Freiwilligen aus dem Camp und betreibt dort das Paréa Center. Geflüchtete bekommen dort täglich warme Mahlzeiten und können diverse kostenlose Hilfsangebote verschiedener Partnerorganisationen wahrnehmen, wie z.B. Rechtsberatung, Sprachkurse, Kleidung und psychologische Beratung. Paréa Lesvos bietet den Geflüchteten einen wichtigen Rückzugsort und beherbergt 10 weitere Hilfsorganisationen. Das Center befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Camp auf Lesbos und wird täglich von 200 bis 400 Camp-Bewohner*innen besucht.

ROSA Rolling Safespace

Schätzungsweise jede 5. Frau erlebt sexuelle Gewalt auf der Flucht, wobei von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen wird. Die Menschen hinter dem Projekt Rolling Safespace wollen das ändern und haben einen Truck zu einem Safespace umgebaut, mit dem sie in Griechenland von Camp zu Camp fahren, um Frauen dort einen sicheren Ort zu bieten. Im und um den Truck gibt es eine medizinische Beratung, Workshopangebote (von Selbstverteidigung bis Stricken), Diskussionsrunden zu körperbezogenen Themen und eine Kinderbetreuung. Die Frauen sind in Sicherheit und können dem Camp für kurze Zeit entfliehen. Das Team arbeitet nach einem intersektionalen und postkolonialen Ansatz und bindet die Frauen vor Ort im Entwicklungsprozess mit ein. Die geflüchteten Frauen finden dort einen betreuten Gesprächsraum, medizinische Basisversorgung, sowie diverse Sport- und Bewegungsangebote. Die Spenden gewährleisten die tägliche Instandhaltung des Safe Spaces und die Finanzierung der Crew.

Netzwerk Ziviler Krisenstab

Das Netzwerk Ziviler Krisenstab ist ein Zusammenschluss von mehr als 30 NGOs aus ganz Deutschland. Die Menschen hinter diesen NGOs transportieren momentan über 150 Paletten voller Einrichtungsgegenstände zum Aufbau einer Kinderreha in die Ukraine, um Kinder, die durch das Schlimmste gegangen sind, zu unterstützen. Das ist nur eines von vielen Beispielen der Arbeit des Netzwerkes Ziviler Krisenstabs. Die Initiative bringt Lebensmittel, medizinische Güter, Decken und viele weitere dringend benötigte Hilfsgüter in Warenlagern zusammen und versendet sie in enger Zusammenarbeit mit ukrainischen Organisationen in die Ukraine.

Unterstützung kleinerer NGOs mit Verbrauchsmaterial

Wir haben auf Lesbos in Zusammenarbeit mit einer griechischen NGO (Lesvos Solidarity) einen Fonds eingerichtet, bei dem kleine NGOs mit den Originalbelegen Geld für Verbrauchsmaterial (zum Beispiel Essen und Hygieneartikel) abrechnen können, damit sie sich auf die Arbeit vor Ort konzentrieren können.

Wir werden aktiv, wo Staaten versagen. Aber nur mit deiner Unterstützung!

Mit unserer Arbeit üben wir Druck auf die deutsche Politik aus, Verantwortung zu übernehmen und endlich etwas zu ändern! Eure Spenden werden für die #LeaveNoOneBehind-Kampagne eingesetzt: Für unsere eigenen Projekte, sowie für geförderte Projekte und Organisationen, die dringend notwendige Unterstützung an den EU-Außengrenzen und auf den Fluchtrouten leisten.

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