Geförderte Projekte
#LeaveNoOneBehind bietet lokalen und solidarischen Projekten eine Plattform – schnelle Unterstützung garantiert. Dank eurer Spenden konnten wir seit 2020 über 100 Partnerorganisationen in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Die Projekte werden oft selbst von geflüchteten Menschen aktiv betrieben oder die Organisationen stehen den Schutzsuchenden aktiv solidarisch zur Seite.
Auf dieser Seite findest du alle, der bislang geförderten Initiativen und Organisationen.
Alle Projekte
at-Fire
Etliche Städte in der Ukraine stehen unter Dauerbeschuss von russischer Artillerie und Luftangriffen. Besonders akute Katastrophenhilfe und Feuerwehr sind Hauptbedürfnisse in den umkämpften Regionen geworden. at-Fire ist auf internationalen Katastrophenschutz spezialisiert und kann mit Hilfe der Spenden teures Spezialequipment zur Verbesserung des ukrainischen Katastrophenschutzes kaufen und gleichzeitig ukrainische Rettungskräfte ausbilden.
Vitsche
Vitsche ist eine Vereinigung junger Ukrainer*innen in Deutschland. Vitsche organisiert Proteste, Kultur- und Bildungsveranstaltungen, hilft Geflüchteten und organisiert humanitäre Hilfe für die Ukraine. Mithilfe der Förderung konnte zum Beispiel ein gemeinsamer Friedensmarsch mit der syrischen Community realisiert werden.
Boat Theater Group
Viele Menschen leben teilweise jahrelang ohne Perspektive unter prekärsten Umständen in Geflüchtetencamps. Um sich der Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit entgegenzustellen, hat eine Gruppe von Geflüchteten auf Lesbos die „Boat Theater Group“ gegründet. 14 Personen kamen in dieser Gruppe regelmäßig zusammen, um zu proben und sich kreativ zu entfalten. Im August 2021 hat die Gruppe ihr Stück für 10 Tage im LeaveNoOneBehind Warehouse neben dem Camp aufgeführt und damit neben dem Horror des Camps einen Ort des Zusammenkommens und der Kunst geschaffen. Inzwischen existiert das Projekt in Athen.
Infomobile Greece
Infomobile ist eine antirassistische basisdemokratische Organisation mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, die seit mehr als einem Jahrzehnt in Griechenland aktiv ist. Sie treffen Menschen, die auf den Straßen, Plätzen und außerhalb der Lager unterwegs sind, sowohl auf den Inseln der Ägäis als auch auf dem Festland. Dabei werden Informationen in nicht-hierarchischen Begegnungen geteilt und getauscht und Ressourcen geschafften, die frei geteilt werden. Infomobile unterstützt Einzelpersonen mit Rechtsberatung und in Notfällen auch mit Rechtsbeistand, um gegen diskriminierende und dysfunktionale Verfahren und repressive Gesetze zu kämpfen, die Menschen hinter Gitter bringen, den Zugang zu internationalem Schutz und Unterkunft behindern, Kinder Gefahren aussetzen, die Familien und Menschen mit regelmäßigem Aufenthalt ohne Zukunftsperspektiven auseinander halten. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Unterstützung des Kampfes derjenigen, die nach Griechenland kommen, für ihr Bleiberecht und legale Wege aus Griechenland heraus, wie z.B. bei Familienzusammenführungen.
One Happy Family
One Happy Family ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Asylbewerber*innen, Freiwilligen und Menschen aus verschiedenen Nationen einen sicheren Raum der Begegnung zu bieten. Dafür wurde das Community Center auf der griechischen Insel Lesbos errichtet. Aufgrund der geographischen Nähe zur Türkei stellt Lesvos für die meisten Menschen, die vor Krieg und Krisen fliehen, häufig eine Zwischenstation dar. Hier sitzen die Asylsuchenden aufgrund bürokratischer Hürden häufig mehrere Monate fest. Um die Lücke zu schließen, die durch unzureichende humanitäre Hilfe und fehlende staatliche Unterstützung entsteht, bietet One Happy Family, zusammen mit seinen Partnerorganisationen und auf Initiative und Wunsch der Asylsuchenden, viele verschiedene Projekte an, wie z.B. Schulen, Sportprogramme oder psychologische Unterstützung. Die Bandbreite der Projekte variiert dabei je nach Kapazität und Bedarf. Mit dem Community Center will One Happy Familiy die in den Camps lebenden Menschen in die Ideenfindung und Entscheidungsfindung einbeziehen, um ihre Selbstständigkeit, ihren Eigenantrieb und ihr Verantwortungsbewusstsein zu stärken.
Parea Center Lesvos
Seit dem Brand von Camp Moria ist die griechische Insel Lesbos beinahe aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Doch noch immer sind mehr als tausend geflüchtete Menschen auf der Insel gefangen – und werden in gefängnisartigen Zuständen über Monate und Jahre hinweg festgehalten. Europe Cares besteht aus einem festen Staff & Freiwilligen aus dem Camp und betreibt dort das Paréa Center. Geflüchtete bekommen dort täglich warme Mahlzeiten und können diverse kostenlose Hilfsangebote verschiedener Partnerorganisationen wahrnehmen, wie z.B. Rechtsberatung, Sprachkurse, Kleidung und psychologische Beratung. Paréa Lesvos bietet den Geflüchteten einen wichtigen Rückzugsort und beherbergt 10 weitere Hilfsorganisationen. Das Center befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Camp auf Lesbos und wird täglich von 200 bis 400 Camp-Bewohner*innen besucht.
Makerspace Lesvos
Camps für Geflüchtete gehören zu den schlimmsten Orten auf der Welt. Menschen leben dort teilweise jahrelang ohne Perspektive unter prekären Umständen. Den Menschen durch einfache Unterstützung das Leben etwas leichter zu machen, ist das Ziel von Makerspace Lesvos. Die Menschen hinter dieser kleinen Organisation, viele davon selbst Geflüchtete, die im Camp leben, helfen bei der Reparatur und dem Austausch von Telefonen, Fahrrädern und Kleidung. In Workshops bringen sie sich außerdem gegenseitig Reparaturen bei. Dadurch werden Probleme gelöst – und kleine Freuden bereitet. Der Space ermöglicht den Menschen ihre technischen Fertigkeiten zu teilen, weiter auszubauen und neue zu erlernen. Ein wertvoller Teil eines Teams zu sein, gibt den Geflüchteten oft ihr Selbstvertrauen wieder. Sie holen sich einen Teil des Respektes und der Würde zurück, der durch die systematische Entmündigung und Repression der Menschlichkeit in den Lagern oft verloren geht.
ReFOCUS Media Labs
ReFOCUS Media Labs hat als Ziel, ein globales Netzwerk von Medienlaboren zu schaffen und so eine globale Berichterstattung zu ermöglichen. Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit sind eine Tortur für Menschen, die in Camps und auf der Flucht festsitzen. Gleichzeitig werden sie immer mehr abgeschottet: Journalist*innen und Fotograf*innen ist es zum Beispiel nicht mehr erlaubt, Bilder aus dem neu errichteten Camp auf Lesbos zu machen, ebenso wurde die polnisch-belarussische Grenze komplett abgeschottet. Durch Medientrainings bietet ReFOCUS Media Lab Menschen auf der Flucht die Möglichkeit, ihre Bilder selbst zu produzieren – und damit nicht nur die Zensur durch die Zugangsbeschränkungen für Journalist*innen zu umgehen, sondern auch selbstbestimmt zu kommunizieren. Als Reaktion auf den großflächigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben die Aktivist*innen in Kraków ein weiteres Lab aufgebaut und geben Medientrainings für ukrainische Geflüchtete.
Human Aid Now
Human Aid Now leistet medizinische Versorgung auf der griechischen Insel Samos. Aufgrund überfüllter Lager und fehlender Dienstleistungen ist die medizinische Versorgung auf der Insel mangelhaft. Mit einer Gruppe von 15 bis 30 Freiwilligen und Übersetzer*innen bietet Human Aid Now täglich über hundert Menschen eine medizinische Grundversorgung und überweist medizinische Fälle an das Krankenhaus. Aufgrund der Sperrregeln während der Corona Pandemie wurden zusätzliche medizinische Büroräume benötigt. Außerdem konnten internationale Freiwillige nicht mehr auf die Insel kommen, weshalb Human Aid Now eine Gruppe von Freiwilligen gebeten hat, während der Abriegelung in Griechenland zu bleiben, um weiterhin operativ sein zu können. Daher unterstützte der Stiftungsfonds Human Aid Now in 2020 mit 3427,50€, um die Kosten für medizinische Büroräume, Unterkunft und Verpflegung der Freiwilligen zu decken.
UNDE Association
Rumänien ist eines der ärmsten Länder Europas und nimmt eine große Anzahl ukrainischer Geflüchteter auf. Mit der Spende verwirklicht die UNDE Association Projekte in Rumänien zum Aufbau von interkulturelle Aktivitäten ukrainischer Geflüchteter. Es werden rumänische und englische Sprachkurse, Berufsausbildung für Frauen, Bildungs- und Freizeitaktivitäten für Kinder, sowie Ausflüge und die Organisation interkulturellen Aktivitäten zwischen ukrainischen und rumänischen Kindern organisiert.
No Nation Truck
Die Aktivist*innen vom No Nation Truck Kollektiv haben sich 2019 zusammengefunden, um der rassistischen Abschreckungspolitik an den Außengrenzen der EU eine solidarische Antwort entgegenzusetzen. Das Ziel der Helfer*innen ist es, schutzsuchenden Menschen auf einem direkten und unbürokratischen Weg möglichst nachhaltig und effektiv zu unterstützen. Durch die Mobilität des ausgebauten LKWs von No Nation Truck kann das Kollektiv flexibel agieren, medizinische Hilfe, Essensausgaben, Stromversorgung, und Dokumentation von Grenzgewalt leisten. In dem ausgebauten LKW befinden sich außerdem eine Küche, ein Erste-Hilfe-Bereich und ein Stromversorgungssystem, an dem mehrere Dutzend mobile Endgeräte aufgeladen werden können.
N-Ost
Als transnationales Netzwerk, das in Zeiten zunehmender Polarisierung und des langsamen Auseinanderdriftens der Medien existiert, geht N-Ost neue Wege im Auslandsjournalismus. Journalist*innen in der Ukraine sind in großer Gefahr und N-Ost sorgt für überlebensnotwendige Ausrüstung, versucht psychologische Betreuung bereitzustellen und sie vor Ort und im Exil bei Ihrer erschwerten Arbeit zu unterstützen.
Low-Tech with Refugees
Low-Tech with Refugees wurde ins Leben gerufen um Geflüchtete auf der Griechischen Insel Lesbos dabei zu unterstützen kreative technische Lösungen zu entwickeln und zu bauen, die im Alltag nützlich einsetzbar sind. Herzstück der Arbeit ist der Betrieb des Low-Tech Makerspace auf dem Gelände von One Happy Family, in der sich eine Fahrrad-, Holz-, Metall-, und Elektronikwerkstatt befindet. Neben der Bereitstellung von Werkzeug und Material stehen dabei das Teilen von Wissen und der Aufbau von Skills im Fokus. Ihre Zentrale sitzt in Briançon, Frankreich und betreibt sowohl dort, als auch in Marseille, weitere Standorte um mit Geflüchteten zusammenzuarbeiten.
Cadus
CADUS ist eine gemeinnützige und unabhängige Hilfsorganisation, die innovative und nachhaltige Projekte mit dem Schwerpunkt auf medizinischer Versorgung initiiert. Im Mittelpunkt steht dabei die bedarfsgerechte Hilfe zur Selbsthilfe. Mit der Förderung wurde zum Beispiel eine mobile modulare medizinische Versorgung für die griechischen Inseln realisiert. Die medizinische Versorgungslage auf den griechischen Inseln ist für Menschen auf der Flucht seit Jahren überhaupt nur noch existent, weil sich kleine NGOs unermüdlich bemühen, gegen alle Repressionen vor Ort weiterzuhelfen. Die Kapazitäten und möglichen medizinischen Leistungen sind dabei schon immer limitiert, und die Lage hat sich durch die Pandemie massiv verschlechtert. CADUS baute basierend auf den Erfahrungen des ersten mobilen Krankenhauses für Nordostsyrien ein noch mobileres Konzept eines modularen Krankenhauses auf Lesbos, welches vor Ort schnell und flexibel auf die medizinische Notlage reagieren konnte. Somit wurden Test- und Behandlungskapazitäten erweitert, sowie Isolationszelte für Infizierte bereitgestellt. Außerdem etabliert CADUS ein MEDEVAC-System für die Kriegshandlungen in der Ukraine.
Mare Liberum
Mare Liberum dokumentiert Menschenrechtsverletzungen und Grenzgewalt gegen Menschen auf der Flucht in der Ägäis. Auf der lebensgefährlichen Fluchtroute zwischen der Türkei und Griechenland werden Migrant*innen regelmäßig von den Behörden mit gewaltsamen Methoden zurückgedrängt, um sie daran zu hindern, Europa zu erreichen. Durch das Veröffentlichen von Zeug*innenaussagen macht Mare Liberum die Stimmen von betroffenen Menschen sichtbar und kämpft gemeinsam für die Stärkung der grundlegenden Menschenrechte. Mit der Sammlung und Veröffentlichung von Daten zur allgemeinen Situation in der Ägäis wird der Druck auf die zuständigen Behörden erhöht, die Menschenrechte zu achten.
HÁWAR.help
HÁWAR.help agiert im Irak und in Afghanistan. Der Irak findet immer weniger Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, während sich die Zustände weiter verschlimmern. HÁWAR.help ist seit Jahren im Irak aktiv und legt einen großen Schwerpunkt der Arbeit auf Bildungsprojekte für Frauen und Mädchen. Durch die Spende werden die Projekte BACK TO LIFE & BACK TO SCHOOL unterstützt und dabei die Lehrer*innengehälter von bis zu 30 Lehrer*innen übernommen und die Lernbedingungen und Unterrichtsqualität für ca. 2.195 Schüler*innen verbessert. Des Weiteren sollen 12 Klassenzimmern gebaut, sowie ein Labor und eine Bibliothek eingerichtet werden. In Afghanistan ist seit der Übernahme der Taliban der Betrieb von Häusern, in denen schutzsuchende Frauen übernachten können, verboten.
Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant*innen
Die Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant*innen (KuB) ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin. Die KuB unterstützt Geflüchtete und Migrant*innen aus aller Welt und berät bei Fragen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht. Auch bei psychischen und sozialen Problemen wird Unterstützung geleistet. Mit der Förderung werden Deutschkurse und Freizeitangebote für prekarisierte Migrant*innen realisiert.
Legal Centre Lesvos
Die völkerrechtswidrige Praxis sogenannter „Pushbacks“, bei der Schutzsuchende entweder auf See oder Land aufgegriffen und gewaltsam zurückgeführt werden, erreichte im Jahr 2021 eine völlig neue Qualität. Geflüchtete, die bereits den Boden von Lesbos erreicht hatten, wurden von maskierten Männern aufgegriffen, oft misshandelt, entführt und auf offenem Meer auf manövrierunfähigen „Rettungsinseln“ ausgesetzt. Fast nie haben die Geflüchteten, die dieser Gewalt ausgesetzt sind, Zugang zu Anwält*innen oder erhalten Informationen über ihre Rechte. Dagegen kämpft das Legal Center Lesvos und nimmt Menschen direkt nach ihrer Ankunft in Empfang und stellt ihnen rechtliche Unterstützung zur Seite. So konnten allein dieses Jahr über 500 Personen registriert und in den regulären Asylprozess gebracht werden. Das schützt Geflüchtete vor weiteren Rechtsverletzungen. Außerdem hat die Organisation es als eine der wenigen geschafft, zwei Fälle von Menschenrechtsverletzungen vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen.
Nachbarschaft e. V.
Freiwillig Helfen (FH) ist ein Berliner Netzwerk für geflüchtete Menschen mit einem Fokus auf Integrationshilfe. Gegründet von freiwilligen Helfern einer Berliner Notunterkunft wird überparteilich und konfessionslos überall dort geholfen, wo dringend Hilfe benötigt wird. Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine hat FH den „Volunteer Planner“ wieder reaktiviert, mit dem sich schon 2015 erfolgreich Zehntausende Helfer*innen europaweit koordinieren und organisieren konnten. Dabei handelt es sich um ein nicht-kommerzielles Open-Source-Tool von Freiwilligen für Freiwillige zur leichten und effizienten Organisation von Tausenden ehrenamtlichen Helfer*innen.
Stiftung “Saving an Angel“
Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 verteilt die Saving an Angel-Stiftung Gelder, um Kindern in Not zu helfen. Durch die Spende wird das Projekt UNHIDE – Soforthilfe gefördert, dass einerseits umfangreiche Lieferungen von Hilfsgütern aus Deutschland in die Ukraine organisiert, sowie die Betreuung von ukrainischen Kindern und Jugendlichen im UNHIDE HOME in Deutschland. Die Kinder erhalten Verpflegung, kreative Workshops, Unterricht und Betreuung durch Traumatherapeuten.
We for Kids
We For Kids engagiert sich für die Entwicklung von Kindern, die im Alter von drei bis neun Jahren im Samos HotSpot Camp leben. Sie bieten ihnen selbstgekochte, warme und gesunde Mahlzeiten, um ihre Gesundheit zu stärken. We for Kids wurde von Barbara, selbst noch vor vier Jahren als geflohene Person auf Samos angekommen und Evangelos, einem lokalen Geschätsmann, gemeinsam gegründet. Gemeinsam arbeien sie nun mit geflüchteten Kindern und Erwachsenen und auch der lokalen Bevölkerung auf Samos zusammen.
Iran Journal
Von der iranischen Revolution und der tödlichen Gewalt des Regimes zu berichten, war nie schwieriger als heute – und nie wichtiger. Es wird jeden Tag riskanter, an zuverlässige Informationen zu kommen. Das Iran Journal berichtet seit 2010 über Geschehnisse im Iran, besonders in Bezug auf Menschenrechte, genderspezifische Themen, politische und persönliche Freiheiten und spielt heute eine wichtige Rolle in der Einordnung der Ereignisse. Ziel ist es, dem Leserkreis und den Entscheidungsträger*innen im deutschsprachigen Raum eine transparente Sichtweise und Einblicke auf die zivilgesellschaftlichen Entwicklungen im Iran zu geben, damit diese einen ganzheitlichen Blick für ihren Meinungsbildungsprozess erhalten und diese Eindrücke in ihre Arbeit integrieren. Iran Journal ist damit das einzige unabhängige Medium im deutschsprachigen Raum mit regelmäßiger Berichterstattung über die Ereignisse in der Islamischen Republik.
Rapid Aid Liaison Group
Die Rapid Aid Liaison Group wurde als direkte Antwort auf den russischen Angriffskrieg ins Leben gerufen und bietet Lösungen für medizinische Probleme an. So wird z.B. Koordination und Logistik bereitgestellt, freiwillige medizinische Fachkräfte vermittelt oder digitale Beratungsangebote geschaffen. Mit der Spende wurde ukrainischen Chirurg*innen ein Aufenthalt und Training in Heidelberg ermöglicht, um neue mikrochirurgische Eingriffe zu erlernen.
SCORING GIRLS*
Bildung, Bewegung und das Gefühl der Zugehörigkeit sind für die gesunde Entwicklung junger Menschen essenziell. Leider wird vor allem Mädchen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte und aus benachteiligten Familien der Zugang zu Förderprogrammen oftmals erschwert, nicht zuletzt aufgrund kultureller und finanzieller Hürden. Hier springen die Menschenrechtsaktivist*innen von HÁWAR.help mit ihrem SCORING GIRLS*-Programm ein. SCORING GIRLS* ist ein Empowermentprojekt für Mädchen von 9 bis 18 Jahren, welches die ehemalige Bundesligaspielerin, Tuğba Tekkal, 2016 in Köln ins Leben rief. Über 900 Mädchen aus 15 verschiedenen Ländern werden so durch Sporttrainings, Werte-Workshops und kulturelle Ausflüge gefördert.
Sea Punks
Die Sea Punk Aktivist*innen haben genug davon, dass seit Jahrzehnten täglich Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer sterben. Als gemeinnütziger Verein haben die Sea Punks daher nur ein Ziel vor Augen: Die zivile Seenotrettung im Mittelmeer mit einem rettungsfähigen Schiff. Deswegen haben sie ein Schiff gekauft, die Sea Punk One, um Menschenleben von Geflüchteten im Mittelmeer retten können. Sea Punks und deren ehrenamtlichen Helfer*innen möchten Menschen helfen, denen unsere Privilegien versagt sind. Sie helfen Menschen, die ihre Heimat verlassen um vor Krieg, Gewalt, Armut und Ausbeutung zu fliehen. Das Team von Sea Punks besteht aus solidarischen Menschen mit sehr unterschiedlichen Talenten. Die ehrenamtlichen Aktivist*innen decken viele Bereiche ab. Von Handwerker*innen über Therapeut*innen, Medienschaffenden, Sozialarbeiter*innen bis zu Jurist*innen – ihr Motto: Einfach machen!
Wir werden aktiv, wo Staaten versagen. Aber nur mit deiner Unterstützung!
Mit unserer Arbeit üben wir Druck auf die deutsche Politik aus, Verantwortung zu übernehmen und endlich etwas zu ändern! Eure Spenden werden für die #LeaveNoOneBehind-Kampagne eingesetzt: Für unsere eigenen Projekte, sowie für geförderte Projekte und Organisationen, die dringend notwendige Unterstützung an den EU-Außengrenzen und auf den Fluchtrouten leisten.
