Geförderte Projekte

#LeaveNoOneBehind bietet lokalen und solidarischen Projekten eine Plattform – schnelle Unterstützung garantiert. Dank eurer Spenden konnten wir seit 2020 über 100 Partnerorganisationen in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Die Projekte werden oft selbst von geflüchteten Menschen aktiv betrieben oder die Organisationen stehen den Schutzsuchenden aktiv solidarisch zur Seite.

Auf dieser Seite findest du alle, der bislang geförderten Initiativen und Organisationen.

Alle Projekte

LNOB Warehouse Lesbos

Das #LeaveNoOneBehind Warehouse befindet sich keine fünf Gehminuten vom Camp Kara Tepe entfernt und dient als Logistikzentrum für Sachspenden aller Art. Durch Kampagnen wie „Tour d’Amour“ und „#10.000Schuhe“ konnten in Zusammenarbeit mit weiteren NGOs in Deutschland Sachspenden gesammelt und sortiert werden, um sie dann an die Campbewohner*innen vor Ort auf Lesbos abzugeben. Gleichzeitig konnten die Sachspenden auch in andere Regionen wie Chios, Samos, Athen und Thessaloniki, oder sogar bis nach Bosnien und Calais in Nordfrankreich weiterverteilt werden. Zusätzlich dient das Gebäude als Eventzentrum für unterschiedliche Veranstaltungen wie z.B. die Ausstellung „#RememberMoria“, „The Boat Theater Group“, oder für Gesprächsrunden mit politischen Delegationen.

SCORING GIRLS*

Bildung, Bewegung und das Gefühl der Zugehörigkeit sind für die gesunde Entwicklung junger Menschen essenziell. Leider wird vor allem Mädchen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte und aus benachteiligten Familien der Zugang zu Förderprogrammen oftmals erschwert, nicht zuletzt aufgrund kultureller und finanzieller Hürden. Hier springen die Menschenrechtsaktivist*innen von HÁWAR.help mit ihrem SCORING GIRLS*-Programm ein. SCORING GIRLS* ist ein Empowermentprojekt für Mädchen von 9 bis 18 Jahren, welches die ehemalige Bundesligaspielerin, Tuğba Tekkal, 2016 in Köln ins Leben rief. Über 900 Mädchen aus 15 verschiedenen Ländern werden so durch Sporttrainings, Werte-Workshops und kulturelle Ausflüge gefördert.

Community Volunteers

Wir arbeiten seit über einem Jahr mit den Menschen aus dem Camp vor Ort zusammen und beziehen sie in unsere tägliche Arbeit im #LNOB Warehouse und Community Center ein. Dadurch geben wir den Geflüchteten eine Räumlichkeit, sich zu entfalten und dem Camp Alltag etwas zu entfliehen. Zusätzlich bieten wir Bildungsprogramme an, wie z.B. den drei mal die Woche stattfindenden Englischunterricht.

Human Aid Now

Human Aid Now leistet medizinische Versorgung auf der griechischen Insel Samos. Aufgrund überfüllter Lager und fehlender Dienstleistungen ist die medizinische Versorgung auf der Insel mangelhaft. Mit einer Gruppe von 15 bis 30 Freiwilligen und Übersetzer*innen bietet Human Aid Now täglich über hundert Menschen eine medizinische Grundversorgung und überweist medizinische Fälle an das Krankenhaus. Aufgrund der Sperrregeln während der Corona Pandemie wurden zusätzliche medizinische Büroräume benötigt. Außerdem konnten internationale Freiwillige nicht mehr auf die Insel kommen, weshalb Human Aid Now eine Gruppe von Freiwilligen gebeten hat, während der Abriegelung in Griechenland zu bleiben, um weiterhin operativ sein zu können. Daher unterstützte der Stiftungsfonds Human Aid Now in 2020 mit 3427,50€, um die Kosten für medizinische Büroräume, Unterkunft und Verpflegung der Freiwilligen zu decken.

Just Action – Samos

Auf der griechischen Insel Samos sind Schutzsuchende vollkommen isoliert von den Dörfern und Städten der Insel: Hochsicherheitszäune, Überwachungskameras und Sicherheitskräfte machen den Ort zu einem Gefängnis. Seit April 2020 unterstützt der kostenlose Lebensmittelmarkt der Aktivist*innen von Just Action auf der griechischen Insel Samos die einheimische, sowie die Geflüchtetencommunity mit Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln. Neben den Ausgaben für Lebensmittelpakete und Hygieneartikel, tragen die Helfer*innen von Just Action Samos noch die Kosten für die Bustickets, die die Geflüchteten benötigen, um vom Camp aus zur Lebensmittelausgabe zu kommen. Das Ziel ist es, die Ernährungssicherheit für alle Bedürftigen auf der Insel zu gewährleisten und gleichzeitig widerstandsfähigere Strukturen aufzubauen, um den künftigen Zugang zu Lebensmitteln für alle Menschen auf Samos sicherzustellen.

Community Center Lesvos

Unser Community Center auf Lesbos ist mittlerweile zu einem vielseitigen Zentrum und beliebten Ort in unmittelbarer Nähe des Camps geworden. Um den Bewohner*innen im Camp die Möglichkeit zu geben, ihre Wäsche zu waschen, wurden sechs Waschmaschinen und zwölf Trockner angeschafft. Somit wird unter anderem das Anti-Krätzmilben-Programm vor Ort unterstützt. Zusätzlich gibt es viele weitere Angebote wie einen Women Space, einen Kindergarten, ein Verteilungszentrum, in dem Sachspenden in Form von Kleidung und Hygieneartikeln an die Campbewohner*innen verteilt werden. Außerdem gibt es einen Gamer Space und einen Aufenthaltsbereich.

Women in Solidarity House

Das Women in Solidarity House ist ein Raum für Frauen, die in den Geflüchtetencamps Moria 2 und Kara Tepe leben. Das Women in Solidarity House bietet den Frauen hier ein sicheres Umfeld und schafft eine gemeinsame Community.

N-Ost

Als transnationales Netzwerk, das in Zeiten zunehmender Polarisierung und des langsamen Auseinanderdriftens der Medien existiert, geht N-Ost neue Wege im Auslandsjournalismus. Journalist*innen in der Ukraine sind in großer Gefahr und N-Ost sorgt für überlebensnotwendige Ausrüstung, versucht psychologische Betreuung bereitzustellen und sie vor Ort und im Exil bei Ihrer erschwerten Arbeit zu unterstützen.

Azadi Project

The Azadi Project, ist ein Programm, welches basierend auf Therapie- und Coaching-Techniken und -Strategien mithilfe von wöchentlichen Gruppensitzungen mit geschultem Personal Selbsthilfe anbietet. In diesem Rahmen steht es den Frauen frei, sich über Geschichten, Ängste, Befürchtungen oder Konflikte mit anderen Teilnehmer*innen auszutauschen oder einfach nur den anderen Teilnehmer*innen zuzuhören. Diese Sitzungen zielen nicht nur darauf ab, den emotionalen und psychosozialen Stress unter dem viele geflüchtete Frauen leiden zu lindern, sondern auch auf die Entwicklung und Förderung von Selbstbewusstsein unter den Frauen aktiv zu stärken.

School of Peace

Die internationale School of Peace für Kinder und Erwachsene auf Lesbos bietet den Menschen im Camp die Möglichkeit Englischkurse und weitere Schulfächer zu belegen. Daneben bietet die School of Peace ihren jüngeren Schüler*innen einen speziellen Lehrplan für Jugendliche, wo sie die Möglichkeit haben alltägliche Fähigkeiten und Skills zu erlernen. Ihr Ziel ist es dabei, das Selbstvertrauen, die akademischen Leistungen und die soziale Kompetenz der Schüler*innen zu fördern. Unterrichtet werden Sie dabei von Lehrer*innen, die sich ebenfalls auf der Flucht befinden und im Camp leben. Die Schule fördert so auch ihre Erfahrung, ihre Kreativität und demonstriert Selbstvertrauen innerhalb der Gemeinschaft. Darin besteht auch das Ziel der School of Peace: Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen der Menschen stärken, sie inspirieren und ihr Leben positiv mitzugestalten. Seit Anfang 2017 haben über 5000 Schüler*innen die Kurse der School of Peace belegt.

PxP

PxP fokussiert sich auf die besonderen Herausforderungen von Afrikanischen Student*innen, die aus der Ukraine geflohen sind und sowohl auf der Flucht, als auch im Zielland mit massiver Ungleichbehandlung konfrontiert sind. Ziel der Förderung ist es, ein starkes Netzwerk zwischen Student*innen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik aufzubauen. Mit der Förderung des Projektes werden Rechtsberatungen sowie Betreuung und Unterbringung, Meetings und Events und die Vernetzung der Gewerke finanziert. Hochschulen sind bereit internationale Student*innen aufzunehmen, die Wirtschaft hat im digitalen und öffentlichen Sektor einen hohen Fachkräftemangel und die Bundesregierung muss dringend die rechtliche Grundlage dafür schaffen, dem demographischen Wandel aktiv entgegenzuwirken.

Ukraine-Hilfe Berlin

Eine Gruppe Ukrainer*innen und Freund*innen der Ukraine in Berlin überlegten sich schon 2014, Jahre vor der Eskalation zu einem großflächigen Angriffskrieg, wie sie die Ukraine unterstützen können und ist seitdem solidarisch aktiv. Die Ukraine Hilfe Berlin leistet medizinische und humanitäre Hilfe für Menschen in Not, Kriegsopfer und deren Angehörige. Durch gute lokale Kontakte mit medizinischen und pflegerischen Einrichtungen können sie Sachspenden prüfen und an vertraute Kliniken und Feldkrankenhäuser weiterleiten.

Solibus

Solibus ist ein nonprofit, sozial-politisches Projekt, welches mit zwei Überlandbussen schnell an den Orten ist, wo dringend solidarische Unterstützung benötigt wird. So fuhr der Solibus zum Beispiel am 9. November 2021 vollgepackt mit Hilfsgütern an die polnisch-belarussische Grenze, wo Menschen in den Wäldern massiver Grenzgewalt ausgesetzt und vom Erfrierungstod bedroht waren. Auch am Tag des Beginns des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist der Solibus direkt an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren, um besonders diskriminierte Gruppen weg von der Grenze in Sicherheit zu bringen.

The Hope Project

Das Hope Project Greece leistet seit Anfang 2015 Hilfe für Geflüchtete, die auf Lesbos ankommen. Es basiert dabei auf den Prinzipien der Würde, des Mitgefühls und der Sicherheit für alle. Der Raub der Menschenwürde von Geflüchteten und die Art und Weise ihrer Behandlung darf in Europa nicht akzeptiert werden. Freiwillige versorgen täglich ca. 30 Familien mit von ihnen benötigten Dingen, wie z.B. Hygieneartikel, Windeln, Kleidung, Schuhe, Decken und vieles mehr.

Wave of Hope for the Future

Wave of Hope for the Future ist ein Netzwerk selbstorganisierter Schulen – von Geflüchteten für Geflüchtete. Die Initiative wurde von Geflüchteten im Camp Moria auf Lesbos gestartet und weitete sich schnell auf andere Camps in Griechenland aus. Anfang 2019 begann Zekria Farzad auf dem “Olivenhain” um das Camp Moria, Unterricht für Kinder anzubieten. Sein einziges Hilfsmittel: ein Whiteboard auf einer Bank. Der Initiative schlossen sich schnell andere Geflüchtete an. Gemeinsam begannen sie, ein Netzwerk von Schulen aufzubauen, das heute Unterricht in Kunst, Englisch, Griechisch, Sport und anderen Fächern für mehr als 4,000 Schüler*innen anbietet und sogar den Wiederaufbau einer Schule in Afghanistan unterstützt. Die Wave of Hope Schule ist ein beeindruckendes Beispiel für die Selbstorganisation von Geflüchteten in den verschiedenen Camps und für die Bereicherung einer vielfältigen Gesellschaft.

Rapid Aid Liaison Group

Die Rapid Aid Liaison Group wurde als direkte Antwort auf den russischen Angriffskrieg ins Leben gerufen und bietet Lösungen für medizinische Probleme an. So wird z.B. Koordination und Logistik bereitgestellt, freiwillige medizinische Fachkräfte vermittelt oder digitale Beratungsangebote geschaffen. Mit der Spende wurde ukrainischen Chirurg*innen ein Aufenthalt und Training in Heidelberg ermöglicht, um neue mikrochirurgische Eingriffe zu erlernen.

Legal Centre Lesvos

Die völkerrechtswidrige Praxis sogenannter „Pushbacks“, bei der Schutzsuchende entweder auf See oder Land aufgegriffen und gewaltsam zurückgeführt werden, erreichte im Jahr 2021 eine völlig neue Qualität. Geflüchtete, die bereits den Boden von Lesbos erreicht hatten, wurden von maskierten Männern aufgegriffen, oft misshandelt, entführt und auf offenem Meer auf manövrierunfähigen „Rettungsinseln“ ausgesetzt. Fast nie haben die Geflüchteten, die dieser Gewalt ausgesetzt sind, Zugang zu Anwält*innen oder erhalten Informationen über ihre Rechte. Dagegen kämpft das Legal Center Lesvos und nimmt Menschen direkt nach ihrer Ankunft in Empfang und stellt ihnen rechtliche Unterstützung zur Seite. So konnten allein dieses Jahr über 500 Personen registriert und in den regulären Asylprozess gebracht werden. Das schützt Geflüchtete vor weiteren Rechtsverletzungen. Außerdem hat die Organisation es als eine der wenigen geschafft, zwei Fälle von Menschenrechtsverletzungen vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen.

Infomobile Greece

Infomobile ist eine antirassistische basisdemokratische Organisation mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, die seit mehr als einem Jahrzehnt in Griechenland aktiv ist. Sie treffen Menschen, die auf den Straßen, Plätzen und außerhalb der Lager unterwegs sind, sowohl auf den Inseln der Ägäis als auch auf dem Festland. Dabei werden Informationen in nicht-hierarchischen Begegnungen geteilt und getauscht und Ressourcen geschafften, die frei geteilt werden. Infomobile unterstützt Einzelpersonen mit Rechtsberatung und in Notfällen auch mit Rechtsbeistand, um gegen diskriminierende und dysfunktionale Verfahren und repressive Gesetze zu kämpfen, die Menschen hinter Gitter bringen, den Zugang zu internationalem Schutz und Unterkunft behindern, Kinder Gefahren aussetzen, die Familien und Menschen mit regelmäßigem Aufenthalt ohne Zukunftsperspektiven auseinander halten. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Unterstützung des Kampfes derjenigen, die nach Griechenland kommen, für ihr Bleiberecht und legale Wege aus Griechenland heraus, wie z.B. bei Familienzusammenführungen.

No Name Kitchen

Die unabhängige Bewegung No Name Kitchen wurde 2017 von Freiwilligen und People on the Move gegründet und unterstützt Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben entlang der Balkan- und Mittelmeerroute. Seit dem ersten Tag legen die Aktivisten großen Wert darauf, dass alle Aktionen auf den Bedürfnissen, Vorschlägen und dem Feedback der Menschen, die auf der Flucht sind, beruhen. Die Freiwilligenteams sind an Grenzübergängen stationiert, an denen Menschen auf der Flucht mit langen Reisen und gewalttätigen Zurückweisungen konfrontiert sind. Dort versuchen sie, humanitäre und politische Maßnahmen zu kombinieren, um die Menschen mit Ressourcen für den Selbstschutz auszustatten. No Name Kitchen bietet Zugang zu medizinischer Versorgung, Lebensmitteln und Kleidung und prangert gleichzeitig Missstände an den Grenzen an, um das Bewusstsein zu schärfen und sich für einen politischen Wandel einzusetzen. 

We for Kids

We For Kids engagiert sich für die Entwicklung von Kindern, die im Alter von drei bis neun Jahren im Samos HotSpot Camp leben. Sie bieten ihnen selbstgekochte, warme und gesunde Mahlzeiten, um ihre Gesundheit zu stärken. We for Kids wurde von Barbara, selbst noch vor vier Jahren als geflohene Person auf Samos angekommen und Evangelos, einem lokalen Geschätsmann, gemeinsam gegründet. Gemeinsam arbeien sie nun mit geflüchteten Kindern und Erwachsenen und auch der lokalen Bevölkerung auf Samos zusammen.

Be an Angel

Kinder in den russisch besetzten Regionen der Ukraine sind oftmals dem Risiko von Zwangsadoptionen ausgesetzt. Der Verein Be an Angel legt den Fokus seiner Arbeit in der Ukraine auf Evakuierungen von über 16.000 bedrohten Familien aus der Donbass-Region und insgesamt der Problematik bedrohter Kinder.

Spirit of Football

Spirit of Football (SoF) ist ein gemeinnütziger Verein, der die Kraft des Fußballs, des Theaters und der Kunst nutzt, um positive soziale Veränderungen herbeizuführen. SoF bietet nun vier Workshops für je zwölf Tage auf Lesbos im Camp Moria an. FairPlay Fußball, Kreativitäts- und Teamworkmethoden werden in diesem Programm eingesetzt. SoF bietet neben den Workshops für die Kinder auch je zwei tägige Workshops für ältere Geflüchtete um sie als pädagogische Begleiter auszubilden. Ausgestattet mit einer pädagogischen Methodensammlung, Selbstvertrauen und Motivation verfolg SoF dabei das Ziel Resilienz und Lebensfreude in herausfordernden Situationen bei ihren Workshopteilnehmer*innen zu wecken.

Clowns ohne Grenzen

Clowns ohne Grenzen kommen regelmäßig für einige Tage nach Lesbos und versuchen vor Ort die Lage der Kinder zu verbessern. Die ehrenamtlich beschäftigten Clowns ohne Grenzen berücksichtigen dabei die besondere Situation der Kinder mit Fluchterfahrung und ziehen sowohl die jeweiligen kulturellen Hintergründe, als auch die schwierige Lebenssituation in den Geflüchtetencamps auf Lesbos in Betracht.

ROSA Rolling Safespace

Schätzungsweise jede 5. Frau erlebt sexuelle Gewalt auf der Flucht, wobei von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen wird. Die Menschen hinter dem Projekt Rolling Safespace wollen das ändern und haben einen Truck zu einem Safespace umgebaut, mit dem sie in Griechenland von Camp zu Camp fahren, um Frauen dort einen sicheren Ort zu bieten. Im und um den Truck gibt es eine medizinische Beratung, Workshopangebote (von Selbstverteidigung bis Stricken), Diskussionsrunden zu körperbezogenen Themen und eine Kinderbetreuung. Die Frauen sind in Sicherheit und können dem Camp für kurze Zeit entfliehen. Das Team arbeitet nach einem intersektionalen und postkolonialen Ansatz und bindet die Frauen vor Ort im Entwicklungsprozess mit ein. Die geflüchteten Frauen finden dort einen betreuten Gesprächsraum, medizinische Basisversorgung, sowie diverse Sport- und Bewegungsangebote. Die Spenden gewährleisten die tägliche Instandhaltung des Safe Spaces und die Finanzierung der Crew.

Earth Medicine Physical Rehabilitation

Flucht ist traumatisch, sowohl psychisch als auch physisch. Um Geflüchtete, Überlebende von Folter und Krieg, in ihrem Heilungsprozess zu unterstützen, hat eine Gruppe von Aktivist*innen und Therapeut*innen das EMPR gegründet. Die Organisation bietet Menschen im Camp auf Lesbos Physiotherapie, Akupunktur, sowie Rehabilitationsprogramme an. Ein Beispiel ist das Programm zur Verbesserung chronischer Verletzungen und posttraumatischer Belastungsstörungen durch den Einsatz von Akupunktur, Physiotherapie, therapeutischer Massage und pflanzlicher Heilmittel. Durch ihre Arbeit hat das EMPR außerdem Arbeitsstellen für Geflüchtete geschaffen, die beispielsweise als Dolmetscher*innen arbeiten. Die Aktivist*innen gehen dafür regelmäßig ins Camp, um Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung zu pflegen und zu versorgen.

Wir werden aktiv, wo Staaten versagen. Aber nur mit deiner Unterstützung!

Mit unserer Arbeit üben wir Druck auf die deutsche Politik aus, Verantwortung zu übernehmen und endlich etwas zu ändern! Eure Spenden werden für die #LeaveNoOneBehind-Kampagne eingesetzt: Für unsere eigenen Projekte, sowie für geförderte Projekte und Organisationen, die dringend notwendige Unterstützung an den EU-Außengrenzen und auf den Fluchtrouten leisten.

Nach oben