Geförderte Projekte
#LeaveNoOneBehind bietet lokalen und solidarischen Projekten eine Plattform – schnelle Unterstützung garantiert. Dank eurer Spenden konnten wir seit 2020 über 100 Partnerorganisationen in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Die Projekte werden oft selbst von geflüchteten Menschen aktiv betrieben oder die Organisationen stehen den Schutzsuchenden aktiv solidarisch zur Seite.
Auf dieser Seite findest du alle, der bislang geförderten Initiativen und Organisationen.
Alle Projekte
Parea Center Lesvos
Seit dem Brand von Camp Moria ist die griechische Insel Lesbos beinahe aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Doch noch immer sind mehr als tausend geflüchtete Menschen auf der Insel gefangen – und werden in gefängnisartigen Zuständen über Monate und Jahre hinweg festgehalten. Europe Cares besteht aus einem festen Staff & Freiwilligen aus dem Camp und betreibt dort das Paréa Center. Geflüchtete bekommen dort täglich warme Mahlzeiten und können diverse kostenlose Hilfsangebote verschiedener Partnerorganisationen wahrnehmen, wie z.B. Rechtsberatung, Sprachkurse, Kleidung und psychologische Beratung. Paréa Lesvos bietet den Geflüchteten einen wichtigen Rückzugsort und beherbergt 10 weitere Hilfsorganisationen. Das Center befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Camp auf Lesbos und wird täglich von 200 bis 400 Camp-Bewohner*innen besucht.
Sea Punks
Die Sea Punk Aktivist*innen haben genug davon, dass seit Jahrzehnten täglich Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer sterben. Als gemeinnütziger Verein haben die Sea Punks daher nur ein Ziel vor Augen: Die zivile Seenotrettung im Mittelmeer mit einem rettungsfähigen Schiff. Deswegen haben sie ein Schiff gekauft, die Sea Punk One, um Menschenleben von Geflüchteten im Mittelmeer retten können. Sea Punks und deren ehrenamtlichen Helfer*innen möchten Menschen helfen, denen unsere Privilegien versagt sind. Sie helfen Menschen, die ihre Heimat verlassen um vor Krieg, Gewalt, Armut und Ausbeutung zu fliehen. Das Team von Sea Punks besteht aus solidarischen Menschen mit sehr unterschiedlichen Talenten. Die ehrenamtlichen Aktivist*innen decken viele Bereiche ab. Von Handwerker*innen über Therapeut*innen, Medienschaffenden, Sozialarbeiter*innen bis zu Jurist*innen – ihr Motto: Einfach machen!
SCORING GIRLS*
Bildung, Bewegung und das Gefühl der Zugehörigkeit sind für die gesunde Entwicklung junger Menschen essenziell. Leider wird vor allem Mädchen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte und aus benachteiligten Familien der Zugang zu Förderprogrammen oftmals erschwert, nicht zuletzt aufgrund kultureller und finanzieller Hürden. Hier springen die Menschenrechtsaktivist*innen von HÁWAR.help mit ihrem SCORING GIRLS*-Programm ein. SCORING GIRLS* ist ein Empowermentprojekt für Mädchen von 9 bis 18 Jahren, welches die ehemalige Bundesligaspielerin, Tuğba Tekkal, 2016 in Köln ins Leben rief. Über 900 Mädchen aus 15 verschiedenen Ländern werden so durch Sporttrainings, Werte-Workshops und kulturelle Ausflüge gefördert.
Arrival Aid
Arrival Aid baut gerade Kapazitäten auf, um Menschen nach der Ankunft aus der Ukraine unterstützen zu können, damit sie schnell Zugang zu Arbeit, Bildung und zur Gesellschaft finden.
Solibus
Solibus ist ein nonprofit, sozial-politisches Projekt, welches mit zwei Überlandbussen schnell an den Orten ist, wo dringend solidarische Unterstützung benötigt wird. So fuhr der Solibus zum Beispiel am 9. November 2021 vollgepackt mit Hilfsgütern an die polnisch-belarussische Grenze, wo Menschen in den Wäldern massiver Grenzgewalt ausgesetzt und vom Erfrierungstod bedroht waren. Auch am Tag des Beginns des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist der Solibus direkt an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren, um besonders diskriminierte Gruppen weg von der Grenze in Sicherheit zu bringen.
WARRIORS KDM e. V.
WARRIORS kümmern sich um die Beschaffung und Sammlung von Hilfsgütern und sichern die weitere Koordination sowie benötige Ressourcen, um diese nach Lviv zu transportieren. Dabei werden Strukturen genutzt, die schon vor dem Krieg bestanden.
Mushkila Kabira
Mushkila Kabira ist die englische Transliteration eines arabischen Ausdrucks, der "großes Problem" bedeutet. Diesen Satz hörten die Gründer*innen oft, als sie mit ihrer Freiwilligenarbeit in Griechenland begannen, und beschreibt auf perfekte Art und Weise, was die Gründung des Mobile Info Teams ausgelöst hat. Mobile Info Team ist eine Freiwilligenorganisation, welche Informationen für Asylsuchende, Geflüchtete und Migrant*innen in Griechenland und anderen europäischen Ländern über das Asylverfahren und andere relevanten Themen bereitstellt. Außerdem unterstützt das Team Einzelfälle, hauptsächlich in Familienzusammenführungen, aber auch beispielsweise bei der Vorbereitung auf die Asylanhörung oder bei Anträgen auf Integrationsmaßnahmen. Zusätzlich sammelt Mobile Info Team Erfahrungsberichte von Asylsuchenden, um ihre Rechte durch Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.
SOS Balkanroute
Seit Jahren spitzt sich die Situation von Menschen, die über die sogenannte Balkanroute fliehen, immer weiter zu. Geschlossene Grenzen, illegale und gewalttätige Pushbacks, sowie völlig unzureichende Bedingungen in den bosnischen Camps entrechten die Schutzsuchenden und versetzen sie oft in lebensbedrohliche Situationen. SOS Balkanroute engagiert sich für die Menschen, die beinahe komplett aus den Nachrichten verschwunden sind und organisiert seit 2019 entlang der Balkanroute Sammelaktionen und Spendentransporte. Außerdem leisten sie medizinische Versorgung und haben ein Helfer*innen-Netzwerk entlang der Balkanroute aufgebaut.
Legal Centre Lesvos
Die völkerrechtswidrige Praxis sogenannter „Pushbacks“, bei der Schutzsuchende entweder auf See oder Land aufgegriffen und gewaltsam zurückgeführt werden, erreichte im Jahr 2021 eine völlig neue Qualität. Geflüchtete, die bereits den Boden von Lesbos erreicht hatten, wurden von maskierten Männern aufgegriffen, oft misshandelt, entführt und auf offenem Meer auf manövrierunfähigen „Rettungsinseln“ ausgesetzt. Fast nie haben die Geflüchteten, die dieser Gewalt ausgesetzt sind, Zugang zu Anwält*innen oder erhalten Informationen über ihre Rechte. Dagegen kämpft das Legal Center Lesvos und nimmt Menschen direkt nach ihrer Ankunft in Empfang und stellt ihnen rechtliche Unterstützung zur Seite. So konnten allein dieses Jahr über 500 Personen registriert und in den regulären Asylprozess gebracht werden. Das schützt Geflüchtete vor weiteren Rechtsverletzungen. Außerdem hat die Organisation es als eine der wenigen geschafft, zwei Fälle von Menschenrechtsverletzungen vor den Europäischen Gerichtshof zu bringen.
Just Action – Samos
Auf der griechischen Insel Samos sind Schutzsuchende vollkommen isoliert von den Dörfern und Städten der Insel: Hochsicherheitszäune, Überwachungskameras und Sicherheitskräfte machen den Ort zu einem Gefängnis. Seit April 2020 unterstützt der kostenlose Lebensmittelmarkt der Aktivist*innen von Just Action auf der griechischen Insel Samos die einheimische, sowie die Geflüchtetencommunity mit Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln. Neben den Ausgaben für Lebensmittelpakete und Hygieneartikel, tragen die Helfer*innen von Just Action Samos noch die Kosten für die Bustickets, die die Geflüchteten benötigen, um vom Camp aus zur Lebensmittelausgabe zu kommen. Das Ziel ist es, die Ernährungssicherheit für alle Bedürftigen auf der Insel zu gewährleisten und gleichzeitig widerstandsfähigere Strukturen aufzubauen, um den künftigen Zugang zu Lebensmitteln für alle Menschen auf Samos sicherzustellen.
One Happy Family
One Happy Family ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Asylbewerber*innen, Freiwilligen und Menschen aus verschiedenen Nationen einen sicheren Raum der Begegnung zu bieten. Dafür wurde das Community Center auf der griechischen Insel Lesbos errichtet. Aufgrund der geographischen Nähe zur Türkei stellt Lesvos für die meisten Menschen, die vor Krieg und Krisen fliehen, häufig eine Zwischenstation dar. Hier sitzen die Asylsuchenden aufgrund bürokratischer Hürden häufig mehrere Monate fest. Um die Lücke zu schließen, die durch unzureichende humanitäre Hilfe und fehlende staatliche Unterstützung entsteht, bietet One Happy Family, zusammen mit seinen Partnerorganisationen und auf Initiative und Wunsch der Asylsuchenden, viele verschiedene Projekte an, wie z.B. Schulen, Sportprogramme oder psychologische Unterstützung. Die Bandbreite der Projekte variiert dabei je nach Kapazität und Bedarf. Mit dem Community Center will One Happy Familiy die in den Camps lebenden Menschen in die Ideenfindung und Entscheidungsfindung einbeziehen, um ihre Selbstständigkeit, ihren Eigenantrieb und ihr Verantwortungsbewusstsein zu stärken.
N-Ost
Als transnationales Netzwerk, das in Zeiten zunehmender Polarisierung und des langsamen Auseinanderdriftens der Medien existiert, geht N-Ost neue Wege im Auslandsjournalismus. Journalist*innen in der Ukraine sind in großer Gefahr und N-Ost sorgt für überlebensnotwendige Ausrüstung, versucht psychologische Betreuung bereitzustellen und sie vor Ort und im Exil bei Ihrer erschwerten Arbeit zu unterstützen.
SOS Bihac
Durch Erste Hilfe, Lebensmittel- und Kleiderausgaben unterstützt SOS Bihać Menschen auf der Flucht, die keinen Zugang zu Lebensmitteln, Kleidung, sanitären Anlagen und medizinischer Nothilfe haben. Neben Geflüchteten, unterstützt SOS Bihać auch die in Armut geratene Bevölkerung der Region Una Sana, beispielsweise durch die Vergabe kostenloser Desinfektionsmittel und Schutzmasken. Das friedliche und respektvolle Zusammenleben aller Menschen ist SOS Bihać ebenso wichtig, wie die akute Hilfe in Notsituationen. Die Situation der Geflüchteten verschlechtert sich ständig. Einige tausende Menschen sind auf medizinische Hilfe, Kleidung, Schlafsäcke, Wasser und Nahrung durch NGOs angewiesen. Der Winter und die Kälte machen das Leben in den Wäldern um Bihać unerträglich. Geschlossene oder überfüllte Lager und Pushbacks an den kroatischen Grenzen erschweren die Situation noch weiter.
Equal Rights Beyond Borders
Die Menschenrechtsverletzungen gegen Geflüchtete an der griechischen Grenze werden jedes Jahr gravierender. Equal Rights Beyond Borders ist eine griechisch-deutsche Menschenrechtsorganisation, die auf der Seite der Schutzsuchenden steht und sie rechtlich im Kampf gegen unwürdige Lebensbedingungen in den Geflüchtetencamps, oder gegen unrechtmäßige Inhaftierungen und illegale Abschiebungen unterstützt. Unter anderem finanziert Equal Rights durch die Spende das Gehalt einer Anwält*innenstelle in Athen.
School of Peace
Die internationale School of Peace für Kinder und Erwachsene auf Lesbos bietet den Menschen im Camp die Möglichkeit Englischkurse und weitere Schulfächer zu belegen. Daneben bietet die School of Peace ihren jüngeren Schüler*innen einen speziellen Lehrplan für Jugendliche, wo sie die Möglichkeit haben alltägliche Fähigkeiten und Skills zu erlernen. Ihr Ziel ist es dabei, das Selbstvertrauen, die akademischen Leistungen und die soziale Kompetenz der Schüler*innen zu fördern. Unterrichtet werden Sie dabei von Lehrer*innen, die sich ebenfalls auf der Flucht befinden und im Camp leben. Die Schule fördert so auch ihre Erfahrung, ihre Kreativität und demonstriert Selbstvertrauen innerhalb der Gemeinschaft. Darin besteht auch das Ziel der School of Peace: Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen der Menschen stärken, sie inspirieren und ihr Leben positiv mitzugestalten. Seit Anfang 2017 haben über 5000 Schüler*innen die Kurse der School of Peace belegt.
Action for Women
The Pomegranate Project ist eine von Frauen geführte Initiative, die von, für und mit Frauen konzipiert und durchgeführt wird. Sie bieten ein ganzheitliches Schutz- und Empowerment-Modell für Frauen, die nach Europa geflohen sind, wobei den Frauen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt bedroht sind und diese überlebt haben, Priorität eingeräumt werden. Das Projekt bietet einen ausschließlich für Frauen bestimmten sicheren Raum, sichere Unterbringung, psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung, Fallmanagement und einkommensschaffende Möglichkeiten, um die Fähigkeiten, Ressourcen und Widerstandskraft von Frauen, die nach Europa geflohen sind, zu entwickeln und zu stärken. Das mehrheitlich griechische Team trägt dazu bei, Netzwerke der Unterstützung und Solidarität zwischen vertriebenen Frauen und der griechischen Gemeinschaft aufzubauen. Dieses ganzheitliche Modell hilft den Frauen, ihre Macht wiederzuerlangen – sowohl individuell als auch kollektiv.
Medical Volunteers International
Menschen erleiden auf ihrer Flucht oft starke Gewalt und sind extremen Situationen ausgesetzt. Die Frage, ob es medizinische Versorgung gibt, kann daher oft über Leben und Tod entscheiden. Viele der Schutzsuchende, die mit Schlauchbooten das Mittelmeer überqueren, kommen mit schlimmen Traumata und gesundheitlichen Problemen auf Lesbos an. Medical Volunteers International behandelt in Griechenland bis zu 1000 Menschen pro Monat mit medizinischer Grundversorgung, psychologische Unterstützung, Gesundheitsförderkurse und vielem mehr.
at-Fire
Etliche Städte in der Ukraine stehen unter Dauerbeschuss von russischer Artillerie und Luftangriffen. Besonders akute Katastrophenhilfe und Feuerwehr sind Hauptbedürfnisse in den umkämpften Regionen geworden. at-Fire ist auf internationalen Katastrophenschutz spezialisiert und kann mit Hilfe der Spenden teures Spezialequipment zur Verbesserung des ukrainischen Katastrophenschutzes kaufen und gleichzeitig ukrainische Rettungskräfte ausbilden.
Community Center Lesvos
Unser Community Center auf Lesbos ist mittlerweile zu einem vielseitigen Zentrum und beliebten Ort in unmittelbarer Nähe des Camps geworden. Um den Bewohner*innen im Camp die Möglichkeit zu geben, ihre Wäsche zu waschen, wurden sechs Waschmaschinen und zwölf Trockner angeschafft. Somit wird unter anderem das Anti-Krätzmilben-Programm vor Ort unterstützt. Zusätzlich gibt es viele weitere Angebote wie einen Women Space, einen Kindergarten, ein Verteilungszentrum, in dem Sachspenden in Form von Kleidung und Hygieneartikeln an die Campbewohner*innen verteilt werden. Außerdem gibt es einen Gamer Space und einen Aufenthaltsbereich.
Sea-Eye
Fast 25.000. Das ist die grausame Zahl der Menschen, die offiziell seit 2014 im Mittelmeer ertrunken sind. Nicht durch „Bootsunglücke“ oder „Unfälle“, sondern durch politisches Kalkül, das das Mittelmeer zur tödlichsten Fluchtroute der Welt gemacht hat. Mit dem Ende staatlicher Seenotrettung wurde auf dem Mittelmeer eine Lücke hinterlassen, die NGOs seit Jahren zu füllen versuchen. Sea-Eye ist eine solche Seenotrettungsorganisation. Auf den tödlichsten Fluchtrouten sucht Sea-Eye nach Menschen, die in Seenot geraten sind und gegen das Ertrinken kämpfen. Sea-Eye’s Handeln ist eine Antwort auf die gescheiterte Migrationspolitik der Europäischen Union, die sich ihrer Verantwortung für die tausenden Todesfälle im Mittelmeer weiterhin entzieht.
Visions for Children
Die Situation in Afghanistan ist seit der Machtergreifung der Taliban katastrophal. Eine der am stärksten leidenden Gruppen sind dabei Mädchen: etwa der Hälfte der afghanischen Schülerinnen wird seit über einem Jahr der Schulbesuch verwehrt. Visions for Children hat einen Weg gefunden, afghanische Schülerinnen trotzdem zu unterstützen. Mit einem neuen Schulbauprojekt werden etwa 1.000 Schüler*innen in einer Region des Landes erreicht, in der auch Mädchen aller Klassenstufen noch zur Schule gehen können. Um ihnen hochwertigen Unterricht zu ermöglichen, ist der Bau neuer Klassenräume dringend notwendig, denn aktuell werden sie im Gang oder in Zelten unterrichtet.
Nicht reden. Machen!
Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine ist der “Nicht reden. Machen! e.V.” aktiv dabei, die Menschen im Kriegsgebiet mit den am dringendsten benötigten Hilfsgütern zu versorgen. Es werden Notwendigkeiten wie Nahrung und Kleidung abgedeckt, aber auch gezielt auf medizinische Bedürfnisse, wie AsthmaSpray, Antibiotika, Verbands- und OP-Material reagiert.
Little Lotus
Das Little Lotus Lernzentrum ist eine ungewöhnliche Bildungseinrichtung. Sie arbeiten mit geflüchteten Kindern in der Stadt Mytilene zusammen und verfolgen den Ansatz des spielerischen Lernens, der Interaktion und der Kreativität. Täglich werden Aktivitäten angeboten, die den Kindern nicht nur eine Struktur geben, sondern auch etwas, worauf sie sich jeden Tag freuen können. Das Little Lotus Lernzentrum ist ein sicherer Ort für Kinder und ein Ort der Freundlichkeit, Unterstützung, Ermutigung und Freude. Seit der Eröffnung unseres Community Centers betreibt Little Lotus darin den Kindergarten.
Food Packages – Siniparxi
Die Verteilung von dringend benötigten Lebensmittelpakete wird von der griechischen Organisation Siniparxi übernommen. In den Paketen befinden sich 12 bis 14 verschiedene Artikel, mit welchen die Campbewohner*innen und hilfsbedürftige Menschen auf Lesbos die Möglichkeit haben, selbst ihre Mahlzeiten zu kochen. Pro Woche haben 600 bis 800 Menschen Zugang zu den Essenspaketen und ihnen wird eine Alternative zu dem ungenießbaren Campessen geboten.
Community Volunteers
Wir arbeiten seit über einem Jahr mit den Menschen aus dem Camp vor Ort zusammen und beziehen sie in unsere tägliche Arbeit im #LNOB Warehouse und Community Center ein. Dadurch geben wir den Geflüchteten eine Räumlichkeit, sich zu entfalten und dem Camp Alltag etwas zu entfliehen. Zusätzlich bieten wir Bildungsprogramme an, wie z.B. den drei mal die Woche stattfindenden Englischunterricht.
Wir werden aktiv, wo Staaten versagen. Aber nur mit deiner Unterstützung!
Mit unserer Arbeit üben wir Druck auf die deutsche Politik aus, Verantwortung zu übernehmen und endlich etwas zu ändern! Eure Spenden werden für die #LeaveNoOneBehind-Kampagne eingesetzt: Für unsere eigenen Projekte, sowie für geförderte Projekte und Organisationen, die dringend notwendige Unterstützung an den EU-Außengrenzen und auf den Fluchtrouten leisten.
