Geförderte Projekte
#LeaveNoOneBehind bietet lokalen und solidarischen Projekten eine Plattform – schnelle Unterstützung garantiert. Dank eurer Spenden konnten wir seit 2020 über 100 Partnerorganisationen in ihrer wichtigen Arbeit unterstützen. Die Projekte werden oft selbst von geflüchteten Menschen aktiv betrieben oder die Organisationen stehen den Schutzsuchenden aktiv solidarisch zur Seite.
Auf dieser Seite findest du alle, der bislang geförderten Initiativen und Organisationen.
Alle Projekte
BASE UA
Base UA wurde von Aktivist*innen und Journalist*innen im Zuge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine gegründet und fokussiert sich primär auf die Evakuierung aus den am stärksten umkämpften Gebieten des Landes. BASE UA ist eine der letzten Organisation, die vor der russischen Invasion bedrohte Menschen aus Bachmut, Lyssytschansk oder Severodonetsk in Sicherheit brachte. Doch die Arbeit von BASE hört nicht bei der Evakuierung auf: Die Menschen sollen nachhaltig Unterstützung erhalten. So wurden unter anderem zwei Camps mit Kindern und Jugendlichen organisiert, die vor dem Krieg fliehen mussten und wo sie sich mit Kunst- und Traumaarbeit auseinandersetzten.
Aegean Boat Report
Illegale Pushbacks sind Alltag an europäischen Grenzen. Um gegen sie vorzugehen, müssen sie gut dokumentiert und zusammengetragen werden. Der Aegean Boat Report berichtet 24/7 über Vorfälle an den Grenzen und ermöglicht so schnelle Hilfe und die Überwachung von „Grenzbeamten“. Eine Praxis konnte der Aegean Boat Report dabei vielfach aufzeigen: Geflüchtete, die bereits den Boden von Lesbos erreicht hatten, werden von maskierten Männern aufgegriffen, oft misshandelt, entführt und auf offenem Meer auf manövrierunfähigen „Rettungsinseln“ ausgesetzt. Dort trieben sie so lange, bis die türkische Küstenwache sie aufgreift und wieder in die Türkei bringt. Sie zu dokumentieren und die Informationen zusammenzutragen, ist entscheidend. Denn gute Informationen sorgen nicht nur dafür, dass Helfer*innen in Notfällen schneller vor Ort sein können, gute Informationen sind auch die beste Waffe gegen Vertuschungsversuche von Regierungen und ihren Küstenwachen. Der Aegean Boat Report ist dadurch zu einem essentiellen Baustein in der Arbeit von NGOs in der Ägäis geworden. Durch die Arbeit werden Notfälle schneller bemerkt und Menschen gerettet.
Blindspots
Blindspots hilft überall dort, wo Menschen von Medien, Politik und Öffentlichkeit vergessen werden. Sie rücken die „unsichtbaren Flecken“ Europas in den Fokus des gesellschaftlichen Diskurses und stärken bestehende Hilfsstrukturen. An der bosnisch-kroatischen Grenze, in der Region Velika Kladuša, sitzen Geflüchtete in notdürftig improvisierten Unterkünften fest. Sie sind jeglichen Wind- und Wetterbedingungen schutzlos ausgeliefert. Dies bedeutet im Winter, bei bis zu -20 Grad, lebensbedrohliche Kälte. Zusätzlich werden sie häufig von Grenzbeamten ausgeraubt, zusammengeschlagen und illegal gepushbackt. Blindspots organisiert daher Öfen und Feuerholz für die Menschen. Sie bauen Türen, Fenster und Solarpanels auf die provisorischen Hütten und sorgen für Zugang zu Trinkwasser und Hygieneanlagen. Außerdem dokumentieren sie die unmenschliche und illegale Gewalt an den Grenzen, um die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen. Ihre Arbeit ist im Winter wichtiger denn je und kann viele Menschen vor dem Kältetod bewahren.
Wir Packen’s an
Überall dort, wo Geflüchtete unter dem europäischen Grenzregime leiden und auf Parkbänken, unter Zeltplanen oder im Wald schlafen müssen, findet man die pinken Kisten voller Hilfsgüter von „Wir packen’s an“. Viele Menschen haben die Bilder von der polnisch-belarussischen Grenze im letzten Jahr beinahe schon vergessen. Geflüchtete, die im Wald zwischen zwei Grenzstreifen und im Angesicht von tausenden Beamten der polnischen Grenzpolizei festsaßen. Wir packen’s an war damals eine der wenigen Organisationen, die es geschafft hat, Hilfsgüter an die Menschen vor Ort zu liefern. Noch immer sitzen Menschen an der Grenze fest, und noch immer liefern Wir Packen’s an Hilfsgüter: Handwärmer, Schlafsäcke, Thermohosen und vieles mehr. Nicht nur an der belarussischen Grenze, sondern zum Beispiel auch an der ukrainischen Grenze zu Moldau. In der vergessenen Region konnten in diesem Jahr in einem Kraftakt innerhalb kürzester Zeit Auffangstationen inklusive sechs Sanitär-Containern mit Duschen und Toiletten bereitgestellt werden.
Liebe im Karton
Liebe im Karton e. V. ist eine ehrenamtliche Weihnachtspäckchenaktion, die seit 2016 Geschenke an bedürftige Kinder in Deutschland, Europa und dem sogenannten Nahen Osten verteilt. Darüber hinaus organisieren sie ganzjährige Hilfsgüterlieferungen in Krisenregionen u.a. in die Ukraine, um die Menschen vor Ort zu unterstützen und zerstörte Strukturen wieder aufzubauen. Mit ihrem aktiven Netzwerkpartner „Netzwerk Ziviler Krisenstab“, stemmen sie seit Februar die Koordination und Logistik von bisher über 6.500 Paletten dringend benötigter Hilfsgüter in die Ukraine.
Human Rights Legal Project
Das Human Rights Legal Project (HRLP) ist eine Rechtshilfeorganisation, die in Griechenland über rechtliche Vertretung, Advocacy und Öffentlichkeitsarbeit Menschenrechtsverletzungen gegen Geflüchtete bekämpft und gegen die Kriminalisierung geflüchteter Menschen an der EU-Außengrenze vorgeht.
4-Ukraine
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine wurde klar, wie wichtig die Arbeit engagierter Einzelpersonen und kleiner Initiativen ist. Eine dieser tollen Initiativen ist unsere Partnerorganisation 4-Ukraine. Gegründet im März 2022, sorgt sie für direkte Hilfe vor Ort, wo humanitäre Unterstützung oft nicht ankommt. Wir arbeiten eng zusammen und sind stolz darauf, dass 4-Ukraine quasi unter unserem Dach operiert.
LeaveNoOneBehind Soforthilfe
Als Teil der Soforthilfe sind Teammitglieder aus unserem LeaveNoOneBehind Team vor Ort auf Lesbos mit den Menschen aus dem neuen Camp Moria gemeinsam einkaufen gegangen um so individuelle, essentielle Bedürfnisse der Menschen im Camp zu decken und gleichzeitig ein maximales Maß an Selbstbestimmung und Würde den Menschen gegenüber zu bringen. Gemeinsam haben wir so verschiedenste Sachgüter in Form von Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Elektroheizgeräten, Decken, Kleidung oder ähnlichem für und mit den Camp Bewohner*innen gemeinsam gekauft.
Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant*innen
Die Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant*innen (KuB) ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin. Die KuB unterstützt Geflüchtete und Migrant*innen aus aller Welt und berät bei Fragen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht. Auch bei psychischen und sozialen Problemen wird Unterstützung geleistet. Mit der Förderung werden Deutschkurse und Freizeitangebote für prekarisierte Migrant*innen realisiert.
Projekt Armonia
Das Projekt Armonia wurde im April 2019 gegründet und ist sowohl in der Schweiz als auch in Griechenland registriert. Ziel der Organisation ist es Geflüchtete und Asylbewerber*innen mit lebenswichtiger Nahrung zu versorgen, die für Menschen grundlegend ist, ihnen aber dennoch aufgrund der humanitären Krise oft verwehrt wird. Das Projekt Armonia befindet sich derzeit auf der griechischen Insel Samos, wo sie ein freies Restaurant führen, welches überwiegend von Geflüchteten selbst geführt wird und dort Geflüchtete zusätzlich mit Nahrung versorgt. Das Restaurant bietet ihnen einen sicheren, komfortablen Ort um zu essen und den unmenschlichen Bedingungen für einen Moment zu entkommen, in denen sie zu leben gezwungen sind. Projekt Armonia ist die einzige NGO auf Samos, die ein offizielles Restaurant für und mit Geflüchteten betreibt, trotz der Herausforderungen und Vorurteilen Einheimischer und lokaler Behörden. Seit der Eröffnung 2019 wurden bereits über 126.000 Mahlzeiten ausgegeben und es wird täglich für rund 1.000 Menschen gekocht.
Little Lotus
Das Little Lotus Lernzentrum ist eine ungewöhnliche Bildungseinrichtung. Sie arbeiten mit geflüchteten Kindern in der Stadt Mytilene zusammen und verfolgen den Ansatz des spielerischen Lernens, der Interaktion und der Kreativität. Täglich werden Aktivitäten angeboten, die den Kindern nicht nur eine Struktur geben, sondern auch etwas, worauf sie sich jeden Tag freuen können. Das Little Lotus Lernzentrum ist ein sicherer Ort für Kinder und ein Ort der Freundlichkeit, Unterstützung, Ermutigung und Freude. Seit der Eröffnung unseres Community Centers betreibt Little Lotus darin den Kindergarten.
Viva Con Aqua
Viva con Agua unterstützt sauberes Trinkwasser weltweit! Sie unterstützen Wasser-, Sanitär- und Hygieneprojekte mit lokalen und internationalen Partnerorganisationen und einem Netzwerk aus Menschen. In Kooperation mit UNICEF versorgt Viva con Agua Familien in der Ukraine und in grenznahen Unterstützungszentren mit sauberem Trinkwasser und Hygienepaketen.
PxP
PxP fokussiert sich auf die besonderen Herausforderungen von Afrikanischen Student*innen, die aus der Ukraine geflohen sind und sowohl auf der Flucht, als auch im Zielland mit massiver Ungleichbehandlung konfrontiert sind. Ziel der Förderung ist es, ein starkes Netzwerk zwischen Student*innen, Hochschulen, Wirtschaft und Politik aufzubauen. Mit der Förderung des Projektes werden Rechtsberatungen sowie Betreuung und Unterbringung, Meetings und Events und die Vernetzung der Gewerke finanziert. Hochschulen sind bereit internationale Student*innen aufzunehmen, die Wirtschaft hat im digitalen und öffentlichen Sektor einen hohen Fachkräftemangel und die Bundesregierung muss dringend die rechtliche Grundlage dafür schaffen, dem demographischen Wandel aktiv entgegenzuwirken.
at-Fire
Etliche Städte in der Ukraine stehen unter Dauerbeschuss von russischer Artillerie und Luftangriffen. Besonders akute Katastrophenhilfe und Feuerwehr sind Hauptbedürfnisse in den umkämpften Regionen geworden. at-Fire ist auf internationalen Katastrophenschutz spezialisiert und kann mit Hilfe der Spenden teures Spezialequipment zur Verbesserung des ukrainischen Katastrophenschutzes kaufen und gleichzeitig ukrainische Rettungskräfte ausbilden.
Sea Punks
Die Sea Punk Aktivist*innen haben genug davon, dass seit Jahrzehnten täglich Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer sterben. Als gemeinnütziger Verein haben die Sea Punks daher nur ein Ziel vor Augen: Die zivile Seenotrettung im Mittelmeer mit einem rettungsfähigen Schiff. Deswegen haben sie ein Schiff gekauft, die Sea Punk One, um Menschenleben von Geflüchteten im Mittelmeer retten können. Sea Punks und deren ehrenamtlichen Helfer*innen möchten Menschen helfen, denen unsere Privilegien versagt sind. Sie helfen Menschen, die ihre Heimat verlassen um vor Krieg, Gewalt, Armut und Ausbeutung zu fliehen. Das Team von Sea Punks besteht aus solidarischen Menschen mit sehr unterschiedlichen Talenten. Die ehrenamtlichen Aktivist*innen decken viele Bereiche ab. Von Handwerker*innen über Therapeut*innen, Medienschaffenden, Sozialarbeiter*innen bis zu Jurist*innen – ihr Motto: Einfach machen!
Action for Women
The Pomegranate Project ist eine von Frauen geführte Initiative, die von, für und mit Frauen konzipiert und durchgeführt wird. Sie bieten ein ganzheitliches Schutz- und Empowerment-Modell für Frauen, die nach Europa geflohen sind, wobei den Frauen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt bedroht sind und diese überlebt haben, Priorität eingeräumt werden. Das Projekt bietet einen ausschließlich für Frauen bestimmten sicheren Raum, sichere Unterbringung, psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung, Fallmanagement und einkommensschaffende Möglichkeiten, um die Fähigkeiten, Ressourcen und Widerstandskraft von Frauen, die nach Europa geflohen sind, zu entwickeln und zu stärken. Das mehrheitlich griechische Team trägt dazu bei, Netzwerke der Unterstützung und Solidarität zwischen vertriebenen Frauen und der griechischen Gemeinschaft aufzubauen. Dieses ganzheitliche Modell hilft den Frauen, ihre Macht wiederzuerlangen – sowohl individuell als auch kollektiv.
Human Aid Now
Human Aid Now leistet medizinische Versorgung auf der griechischen Insel Samos. Aufgrund überfüllter Lager und fehlender Dienstleistungen ist die medizinische Versorgung auf der Insel mangelhaft. Mit einer Gruppe von 15 bis 30 Freiwilligen und Übersetzer*innen bietet Human Aid Now täglich über hundert Menschen eine medizinische Grundversorgung und überweist medizinische Fälle an das Krankenhaus. Aufgrund der Sperrregeln während der Corona Pandemie wurden zusätzliche medizinische Büroräume benötigt. Außerdem konnten internationale Freiwillige nicht mehr auf die Insel kommen, weshalb Human Aid Now eine Gruppe von Freiwilligen gebeten hat, während der Abriegelung in Griechenland zu bleiben, um weiterhin operativ sein zu können. Daher unterstützte der Stiftungsfonds Human Aid Now in 2020 mit 3427,50€, um die Kosten für medizinische Büroräume, Unterkunft und Verpflegung der Freiwilligen zu decken.
The Shower Box
Wir betreiben auf Lesbos ein Community Center, in dem sich 40 Warmwasserduschen befinden, bestehend aus vier Containern mit jeweils zehn Duschen. Zusätzlich gibt es einen Container mit Toiletten. Neben dringend benötigten Dusch- und Waschmöglichkeiten im Allgemeinen dient das Projekt auch der Behandlung von Krätzmilben, die sich aktuell im Camp auf Lesbos ausbreiten. Auch ist es ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Privatsphäre der Menschen im Camp.
Cadus
CADUS ist eine gemeinnützige und unabhängige Hilfsorganisation, die innovative und nachhaltige Projekte mit dem Schwerpunkt auf medizinischer Versorgung initiiert. Im Mittelpunkt steht dabei die bedarfsgerechte Hilfe zur Selbsthilfe. Mit der Förderung wurde zum Beispiel eine mobile modulare medizinische Versorgung für die griechischen Inseln realisiert. Die medizinische Versorgungslage auf den griechischen Inseln ist für Menschen auf der Flucht seit Jahren überhaupt nur noch existent, weil sich kleine NGOs unermüdlich bemühen, gegen alle Repressionen vor Ort weiterzuhelfen. Die Kapazitäten und möglichen medizinischen Leistungen sind dabei schon immer limitiert, und die Lage hat sich durch die Pandemie massiv verschlechtert. CADUS baute basierend auf den Erfahrungen des ersten mobilen Krankenhauses für Nordostsyrien ein noch mobileres Konzept eines modularen Krankenhauses auf Lesbos, welches vor Ort schnell und flexibel auf die medizinische Notlage reagieren konnte. Somit wurden Test- und Behandlungskapazitäten erweitert, sowie Isolationszelte für Infizierte bereitgestellt. Außerdem etabliert CADUS ein MEDEVAC-System für die Kriegshandlungen in der Ukraine.
Yoga and Sport For Refugees
Yoga and Sport For Refugees hat als Ziel, Geflüchtete durch Sport zu stärken, sie in die Gemeinschaft zu integrieren und ihre körperliche und geistige Gesundheit zu verbessern. Das Sportangebot, welches von Schwimmkursen über Kampfsport bis hin zu Yoga reicht, wird hierbei zum Großteil von den Schutzsuchenden eigenverantwortlich durchgeführt und angeleitet. Wenn Menschen teilweise jahrelang im Camp leben, hat das katastrophale Auswirkungen auf ihre psychische und physische Gesundheit. Sportangebote, von Schwimmkursen über Kampfsport bis hin zu Yoga, können dem entscheidend entgegenwirken. Die Sportaktivitäten von Yoga and Sport for Refugees brechen dabei zusätzlich ethnische und religiöse Barrieren auf und schaffen einen Treffpunkt und eine Zusammenarbeit zwischen den Kulturen.
Just Action – Samos
Auf der griechischen Insel Samos sind Schutzsuchende vollkommen isoliert von den Dörfern und Städten der Insel: Hochsicherheitszäune, Überwachungskameras und Sicherheitskräfte machen den Ort zu einem Gefängnis. Seit April 2020 unterstützt der kostenlose Lebensmittelmarkt der Aktivist*innen von Just Action auf der griechischen Insel Samos die einheimische, sowie die Geflüchtetencommunity mit Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln. Neben den Ausgaben für Lebensmittelpakete und Hygieneartikel, tragen die Helfer*innen von Just Action Samos noch die Kosten für die Bustickets, die die Geflüchteten benötigen, um vom Camp aus zur Lebensmittelausgabe zu kommen. Das Ziel ist es, die Ernährungssicherheit für alle Bedürftigen auf der Insel zu gewährleisten und gleichzeitig widerstandsfähigere Strukturen aufzubauen, um den künftigen Zugang zu Lebensmitteln für alle Menschen auf Samos sicherzustellen.
STELP
STELP e.V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation aus Stuttgart und unterstützt mit einem Netzwerk von Ehrenamtlichen, Partner*innen und Sponsor*innen durch schnellen und direkten Zugang zu Lebensmitteln, Sanitärprodukten, Kleidung und sauberem Wasser. Mit Projekten auf drei Kontinenten hat STELP langfristig das Ziel, durch Hilfe zur Selbsthilfe das Leben von Menschen in Not nachhaltig zu verbessern. Mit den Spenden hat STELP e.V. unter anderem gemeinsam mit den Partnern von SOS Bihać schnelle Soforthilfe nach dem Brand im Camp Lipa auf der Balkanroute geleistet. Gleichzeitig hat STELP die Kapazitäten für den Unterricht vor Ort auf Lesbos in Kooperation mit der School of Peace aufgestockt und große Sonnenschirme für Unterricht im Freien zur Verfügung gestellt. Weiterhin hat STELP bereits mehr als 500 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine und in die umkämpften Gebiete geliefert. Mit der Förderung werden weitere Hilfstransporte finanziert und dringend benötigte Hilfsgüter zugekauft. Außerdem arbeitet STELP gezielt an der unmittelbaren Evakuierung von Menschen aus der Ukraine, die durch die Förderung direkt finanziert wird.
No Border Kitchen
No Border Kitchen hat 2015 als selbst organisierte, nicht-hierarchische Gruppe von Kochaktivist*innen begonnen Menschen auf ihrer Flucht entlang der Balkanroute nach Europa zu unterstützen und sie mit warmen Mahlzeiten zu versorgen. Aktuell unterstützen sie bedürftige Menschen, sowohl Einheimische wie auch geflüchtete Menschen, mit dem Nötigsten und versorgen sie mit warmen Mahlzeiten und Essenspaketen. Unabhängig von Geschlecht, Sexualität, Nationalität oder Religion unterstützt NBK jede*n, der Hilfe benötigt.
Nicht reden. Machen!
Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine ist der “Nicht reden. Machen! e.V.” aktiv dabei, die Menschen im Kriegsgebiet mit den am dringendsten benötigten Hilfsgütern zu versorgen. Es werden Notwendigkeiten wie Nahrung und Kleidung abgedeckt, aber auch gezielt auf medizinische Bedürfnisse, wie AsthmaSpray, Antibiotika, Verbands- und OP-Material reagiert.
Ukraine-Hilfe Berlin
Eine Gruppe Ukrainer*innen und Freund*innen der Ukraine in Berlin überlegten sich schon 2014, Jahre vor der Eskalation zu einem großflächigen Angriffskrieg, wie sie die Ukraine unterstützen können und ist seitdem solidarisch aktiv. Die Ukraine Hilfe Berlin leistet medizinische und humanitäre Hilfe für Menschen in Not, Kriegsopfer und deren Angehörige. Durch gute lokale Kontakte mit medizinischen und pflegerischen Einrichtungen können sie Sachspenden prüfen und an vertraute Kliniken und Feldkrankenhäuser weiterleiten.
One Happy Family
One Happy Family ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Asylbewerber*innen, Freiwilligen und Menschen aus verschiedenen Nationen einen sicheren Raum der Begegnung zu bieten. Dafür wurde das Community Center auf der griechischen Insel Lesbos errichtet. Aufgrund der geographischen Nähe zur Türkei stellt Lesvos für die meisten Menschen, die vor Krieg und Krisen fliehen, häufig eine Zwischenstation dar. Hier sitzen die Asylsuchenden aufgrund bürokratischer Hürden häufig mehrere Monate fest. Um die Lücke zu schließen, die durch unzureichende humanitäre Hilfe und fehlende staatliche Unterstützung entsteht, bietet One Happy Family, zusammen mit seinen Partnerorganisationen und auf Initiative und Wunsch der Asylsuchenden, viele verschiedene Projekte an, wie z.B. Schulen, Sportprogramme oder psychologische Unterstützung. Die Bandbreite der Projekte variiert dabei je nach Kapazität und Bedarf. Mit dem Community Center will One Happy Familiy die in den Camps lebenden Menschen in die Ideenfindung und Entscheidungsfindung einbeziehen, um ihre Selbstständigkeit, ihren Eigenantrieb und ihr Verantwortungsbewusstsein zu stärken.
We for Kids
We For Kids engagiert sich für die Entwicklung von Kindern, die im Alter von drei bis neun Jahren im Samos HotSpot Camp leben. Sie bieten ihnen selbstgekochte, warme und gesunde Mahlzeiten, um ihre Gesundheit zu stärken. We for Kids wurde von Barbara, selbst noch vor vier Jahren als geflohene Person auf Samos angekommen und Evangelos, einem lokalen Geschätsmann, gemeinsam gegründet. Gemeinsam arbeien sie nun mit geflüchteten Kindern und Erwachsenen und auch der lokalen Bevölkerung auf Samos zusammen.
Nachbarschaft e. V.
Freiwillig Helfen (FH) ist ein Berliner Netzwerk für geflüchtete Menschen mit einem Fokus auf Integrationshilfe. Gegründet von freiwilligen Helfern einer Berliner Notunterkunft wird überparteilich und konfessionslos überall dort geholfen, wo dringend Hilfe benötigt wird. Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine hat FH den „Volunteer Planner“ wieder reaktiviert, mit dem sich schon 2015 erfolgreich Zehntausende Helfer*innen europaweit koordinieren und organisieren konnten. Dabei handelt es sich um ein nicht-kommerzielles Open-Source-Tool von Freiwilligen für Freiwillige zur leichten und effizienten Organisation von Tausenden ehrenamtlichen Helfer*innen.
Northern Lights Aid
Northern Lights Aid (NLA) ist eine kleine NGO, die die Bewohnerinnen des Flüchtlingslagers Perigiali in Kavala, Griechenland, unterstützt. Mit der Verteilung von Nahrungsmitteln, Kleidung, Hygieneartikeln und anderem Material versucht NLA, die grundlegenden Lebensbedürfnisse der Betroffenen zu sichern. Nur wenige Gehminuten vom Lager entfernt gelegen, bietet Northern Lights Aid eine sichere Umgebung zum Lernen, Gestalten und Knüpfen von Kontakten durch Englischunterricht, einen skill-sharing Workshop, einen Gemeinschaftsgarten und ein professionelles, kostenloses Bekleidungsgeschäft. Die NLA arbeitet eng mit den Einheimischen und den Lagerbewohner*innen zusammen, um die soziale Eingliederung und Solidarität innerhalb der Gemeinschaft zu fördern. Das kürzlich erweiterte Nothilfeprogramm unterstützt besonders gefährdete Familien mit Hilfe von Nahrungsmitteln, Medikamenten und Transport, um einen reibungslosen Ablauf des Asylverfahrens zu gewährleisten.
Community Volunteers
Wir arbeiten seit über einem Jahr mit den Menschen aus dem Camp vor Ort zusammen und beziehen sie in unsere tägliche Arbeit im #LNOB Warehouse und Community Center ein. Dadurch geben wir den Geflüchteten eine Räumlichkeit, sich zu entfalten und dem Camp Alltag etwas zu entfliehen. Zusätzlich bieten wir Bildungsprogramme an, wie z.B. den drei mal die Woche stattfindenden Englischunterricht.
TMR
Der TMR Flüchtlingshilfe Ukraine Berlin e.V. wurde im Zuge des Krieges in der Ukraine Anfang März gegründet, um Menschen bei ihrer Flucht aus dem Kriegsgebiet zu unterstützen. TMR agiert dabei in der Region um Odessa und evakuiert in schwierigen Missionen vorwiegend Menschen hinter der russischen Frontlinie. Die Spenden werden z.B. für den Zukauf der Evakuierungsfahrzeuge oder die monatlichen Spritkosten genutzt.
Earth Medicine Physical Rehabilitation
Flucht ist traumatisch, sowohl psychisch als auch physisch. Um Geflüchtete, Überlebende von Folter und Krieg, in ihrem Heilungsprozess zu unterstützen, hat eine Gruppe von Aktivist*innen und Therapeut*innen das EMPR gegründet. Die Organisation bietet Menschen im Camp auf Lesbos Physiotherapie, Akupunktur, sowie Rehabilitationsprogramme an. Ein Beispiel ist das Programm zur Verbesserung chronischer Verletzungen und posttraumatischer Belastungsstörungen durch den Einsatz von Akupunktur, Physiotherapie, therapeutischer Massage und pflanzlicher Heilmittel. Durch ihre Arbeit hat das EMPR außerdem Arbeitsstellen für Geflüchtete geschaffen, die beispielsweise als Dolmetscher*innen arbeiten. Die Aktivist*innen gehen dafür regelmäßig ins Camp, um Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung zu pflegen und zu versorgen.
Wir werden aktiv, wo Staaten versagen. Aber nur mit deiner Unterstützung!
Mit unserer Arbeit üben wir Druck auf die deutsche Politik aus, Verantwortung zu übernehmen und endlich etwas zu ändern! Eure Spenden werden für die #LeaveNoOneBehind-Kampagne eingesetzt: Für unsere eigenen Projekte, sowie für geförderte Projekte und Organisationen, die dringend notwendige Unterstützung an den EU-Außengrenzen und auf den Fluchtrouten leisten.
